So, 19. November 2017

Nordische Kombi

22.12.2013 16:42

Klapfer verpasst als Vierter Stockerl in Schonach

Österreichs nordische Kombinierer waren am Sonntag knapp an ihrem ersten Weltcup-Podestplatz im Olympia-Winter dran. Lukas Klapfer klassierte sich in Schonach an der vierten Stelle, nur 0,6 Sekunden hinter dem drittplatzierten Japaner Akito Watabe. Den Sieg sicherte sich zum 25. Mal der Franzose Jason Lamy Chappuis. Der Deutsche Eric Frenzel behielt als Achter die Gesamtführung.

War Klapfer am Vortag vom achten Platz nach dem Springen noch auf den zehnten Rang zurückgefallen, so spielte er diesmal bei Regen und Plusgraden seine Laufstärke aus. Als Zwölfter des provisorischen Wertungsdurchgangs vom Freitag - das Springen am Sonntag fiel dem starken Wind zum Opfer - befand er sich nach sechs von zehn Kilometern in der Spitzengruppe und attackierte eineinhalb Kilometer vor dem Ziel in einer Steigung.

Der 27-jährige Steirer kam weg, nur Lamy Chappuis vermochte das Tempo zu halten. Klapfer bog auch als Erster in das Stadion ein, doch zu Beginn der Zielgeraden kamen die Verfolger wieder heran. Der Eisenerzer hatte sein Pulver verschossen, der zweite Platz von Seefeld 2008/09 bleibt vorerst sein bestes Resultat. "Die letzten Körner haben noch gefehlt. Aber ich bin super happy, ich habe zu Beginn nicht mit einem so guten Ergebnis gerechnet", sagte Klapfer, der zuletzt in Ramsau Achter gewesen war.

Weltmeister Lamy Chappuis siegt im Zielsprint
Im Zielsprint setzte sich Normalschanzen-Weltmeister Lamy Chappuis 0,7 Sekunden vor dem Deutschen Johannes Rydzek durch. "Der starke Wind war ein Problem, wenn man vorne lief, aber ich hatte am Ende noch Kraft übrig", erklärte der dreifache Weltmeister.

Die ÖSV-Athleten Wilhelm Denifl, Bernhard Gruber und Christoph Bieler vermochten ihre Sprung-Platzierungen (7 bis 9) hingegen nicht zu halten und fielen auf die Plätze 16, 11 und 18 zurück. Mario Stecher verbesserte sich in der Loipe von der 38. an die 22. Stelle.

Laufform von Gruber passt noch nicht
Vize-Weltmeister Gruber ist mit seiner Laufform noch nicht ganz zufrieden. "Bis zur letzen Runde fühle ich mich super, doch dann werden die Beine immer sehr schwer. Daran werde ich noch arbeiten, dann traue ich mir einiges zu", erklärte der Salzburger. Der Olympia-Dritte hatte am Vortag beim Sieg des Norwegers Magnus Moan als Sechster das im Aufwind befindliche ÖSV-Team angeführt und seine bisher beste Saisonplatzierung erreicht.

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