So, 20. Mai 2018

Lebenskampf verloren

22.12.2013 09:16

USA: Schülerin acht Tage nach Amoklauf gestorben

Nach dem Amoklauf an der Arapahoe High School im US-Bundesstaat Colorado ist ein dabei angeschossenes Mädchen nach tagelangem Überlebenskampf ihren Verletzungen erlegen. Die 17-jährige Claire Davis (kl. Bild), der der Täter aus kurzer Entfernung mit einem Jagdgewehr ins Gesicht geschossen hatte, sei am Samstag nach acht Tagen auf der Intensivstation gestorben, teilte das behandelnde Krankenhaus mit.

Alle Bemühungen der Ärzte hätten sie nicht mehr retten können, da ihre Verletzungen zu schwer gewesen seien. "Obwohl wir unsere geliebte Tochter verloren haben, sind wir für die unvergessliche Reise, auf die sie uns 17 Jahre lang mitgenommen hat, dankbar. Die Anmut, das Lächeln und das Licht, das sie auf diese Welt gebracht hat, wird durch ihren Tod nicht ausgelöscht", erklärte Claires Familie in einer emotionalen schriftlichen Stellungnahme am Samstag.

Der 18-jährige Täter war am 13. Dezember mit einem Jagdgewehr, mehreren Patronengürteln, einer Machete und drei Brandsätzen bewaffnet in die Arapahoe High School in Centennial nahe Denver gestürmt - sein Ziel war ein Lehrer. Er schoss zwei Schüler an, bevor er sich selbst das Leben nahm.

Mehrere Amoklauf-Schauplätze in der Nähe
Die Schule liegt nur wenige Kilometer von Aurora entfernt, einem anderen Vorort von Denver. Dort hatte ein Amokläufer im Juli 2012 in einem Kino wahllos ins Publikum gefeuert und zwölf Menschen getötet.

Nur wenige Kilometer entfernt ist auch die Columbine High School, an der zwei Jugendliche im April 1999 zwölf Mitschüler und einen Lehrer ermordeten. Die Tat ereignete sich außerdem einen Tag vor dem ersten Jahrestag des Massakers von Newtown, bei dem ein junger Mann in einer Grundschule im östlichen Bundesstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschoss.

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