Sa, 25. November 2017

„Nutztieren“ helfen

20.12.2013 09:15

Tierpate werden und Vierbeinern das Leben retten

Der Verein "Tierhilfe Horsearound" nimmt in Not geratene Pferde, Ponys, Esel und sogenannte Nutztiere auf und gibt ihnen ein artgerechtes und liebevolles Zuhause. Auf dem eigens eröffneten Hof leben bereits sieben Pferde, vier Ponys, zwei Esel, ein Maulesel, drei Ziegen, drei Hühner und drei Hunde. Doch jetzt werden dringend Paten für die Schützlinge gesucht - damit weiteren Notfällen geholfen werden kann.

Vernachlässigte, misshandelte und zur Schlachtung bestimmte Tiere finden bei der "Tierhilfe Horsearound" ein Zuhause. Darunter Tiere mit chronischen physischen und psychischen Schäden, angeborenen Störungen, Tiere, die nicht mehr gewollt wurden, und ausgediente Schulpferde.

Reitpferd mit Rückenschmerzen
Eines dieser ehemaligen Schulpferde ist "Liscalina" – die Pony-Mix-Stute stammt aus einem Reitbetrieb und konnte aufgrund ihrer Rückenschmerzen nicht mehr eingesetzt werden. "Wir haben sie aufgenommen, um sie vor ihrem Ende beim Schlachter zu retten. Heute genießt Liscalina ihre Pension in vollen Zügen und springt über die Weide wie ein junges Pferd", erzählt Vereinsgründerin Stefanie Gruarin.

Rettung vor dem Schlachter
"Sparky", ein kleiner Esel, wurde mit nur etwa zwei Monaten von seiner Mutter getrennt - Vereinsmitglieder entdeckten ihn bei einem Schlachtviehmarkt. Oder der kleine Hengst "Apollo", der von Geburt an taub ist und vom Verein aus extrem schlechten Haltungsbedingungen befreit wurde. "Er ist seit einem Jahr bei uns und hat fast alle haltungsbedingten Rückstände aufgeholt – er ist nun ein besonders verspielter und ausgeglichener Junghengst", so Gruarin stolz.

Notfälle häufen sich
Derzeit werden dringend Paten für die Schützlinge der "Tierhilfe Horsearound" gesucht, damit die Grundversorgung der Tiere wie Heu, Einstreu, Hufschmied und tierärztliche Versorgung gewährleistet werden kann. "Solange nicht alle Tiere genügend Paten gefunden haben, können wir keine weiteren Notfälle mehr aufnehmen und gerade jetzt in der Winterzeit häufen sich die Notrufe! Bitte helfen Sie uns, Tieren in Not zu helfen", appelliert Stefanie Gruarin an die "Krone"-Leser.

Durch eine Patenschaft helfen
Mit einer Patenschaft übernimmt der Pate einen Anteil der Kosten für die Pflege und Erhaltung eines der geretteten Tiere. "Die Einnahmen werden ausschließlich für diesen Zweck verwendet. Durch die Patenschaft entstehen keine weiteren Verpflichtungen - aber auch keine Rechte an dem Tier", erklärt Gruarin. Eine Patenschaft kostet 20 Euro pro Monat. "Wir sind für jede Unterstützung sehr dankbar", so die Vereinsgründerin.

Die Tierpatenschaften können HIER online abgeschlossen werden.

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