Do, 14. Dezember 2017

"Nie erträumt"

18.12.2013 08:12

Tiroler findet in Schachtel Pez-Figuren um 1.900 €

In einer längst vergessenen Schuhschachtel fanden der Jenbacher Helmut Klocker (68) und seine Gattin alte Pez-Figuren wieder und waren kurz davor, sie im Müll zu entsorgen. Doch auf Anraten einer Bekannten versuchten die Pensionisten ihr Glück in einem Internet-Auktionshaus. Die richtige Entscheidung, wie sich herausstellen sollte...

"Früher haben unsere Kinder mit den Bonbonspendern gespielt. Wir haben sie dann eben in einer gewöhnlichen Schuhschachtel aufbewahrt und wollten die Plastik-Figuren längst schon einmal in den Müll werfen", erzählt Klocker der "Krone".

Obwohl der 68-Jährige wusste, dass die Figuren bei manchen Sammlern beliebt sind, dachte er in keiner Sekunde daran, dass er womöglich einen kleinen Schatz bei sich in der Wohnung hortete. "Erst eine Bekannte brachte uns auf die Idee, dass wir die Teile auf der Internetplattform ebay versteigern könnten", resümiert Klocker.

"Als wir die Summe sahen, fielen wir fast vom Stuhl"
Für alle Pez-Spender - darunter auch eine Schneemann-Figur, dem Maskottchen der Olympischen Spiele 1976 in Innsbruck - rechneten die Unterländer mit gerade einmal 100 Euro. "Wir waren erstaunt, als uns unsere Bekannte erzählte, dass von den insgesamt 43 Figuren nur zwei keinen Abnehmer fanden", erklärt der Pensionist. "Aber als wir die Summe sahen, die die Zuckerlspender, die wir eigentlich wegwerfen wollten, tatsächlich eingebracht haben, fielen wir fast vom Stuhl."

Für knapp 1.900 Euro fanden die Kult-Gegenstände in Österreich, Deutschland, Spanien sowie Israel und sogar in Amerika neue Besitzer. "Wir hätten uns nie und nimmer erträumt, dass die Figuren einen solch hohen Wert haben", grinst der 68-Jährige. Abzüglich der Gebühren wurde das Weihnachtsgeld der beiden Jenbacher somit um mehr als 1.700 Euro aufgebessert.

"Christkindl-Assistenten für unsere Enkel spielen"
Was sie mit dem Geld tatsächlich machen, wollten sie vorerst nicht verraten. "Aber vermutlich ein bisschen Christkindl-Assistenten für unsere Enkel spielen", so das Paar. Eines ist jedenfalls gewiss: In Zukunft werden Helmut Klocker und seine Gattin genauestens darauf achten, was sie wegwerfen wollen.

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