Fr, 15. Dezember 2017

Laut TV-Bericht

17.12.2013 07:23

Untersuchung: Armee nicht in Diana-Tod verwickelt

Die Prüfung neuer Hinweise zum Unfalltod von Lady Diana durch britische Ermittler hat laut Medienberichten "keine glaubwürdigen Beweise" auf eine angebliche Verwicklung des Militärs ergeben. Das berichtete Montagnacht der Fernsehsender Sky News unter Berufung auf einen Bericht von Scotland Yard. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass es nach Abschluss der Prüfung am Dienstag eine Erklärung geben werde.

Im August hatte Scotland Yard angekündigt, bisher unbekannte Hinweise zu dem Unfall in Paris 1997 erhalten zu haben, die nun geprüft würden. Die Prüfung falle aber nicht unter die "Operation Paget", in der zahlreiche Verschwörungstheorien von Mohammed al-Fayed, dem Vater von Dianas ebenfalls tödlich verunglücktem Lebensgefährten Dodi, untersucht worden waren - etwa, dass Lady Diana auf Geheiß des Königshauses durch den britischen Geheimdienst ermordet worden sei. Die Untersuchung hatte 2006 ergeben, dass alle diese Vermutungen ohne Grundlage sind.

Spezialeinheit hat Diana-Tod nicht "arrangiert"
Britischen Medien zufolge waren die neuen Hinweise von den früheren Schwiegereltern eines Ex-Soldaten weitergegeben worden. Demnach habe die Spezialeinheit Special Air Service (SAS) Dianas Tod "arrangiert" und die wahren Hintergründe "vertuscht". Laut Sky News heißt es in dem Bericht, es seien keine Beweise für eine mögliche Beteiligung der SAS am Unfalltod von Diana und Dodi al-Fayed gefunden worden.

Die Ex-Frau des britischen Thronfolgers Prinz Charles, ihr Freund sowie der Chauffeur Henri Paul waren am 31. August 1997 mit ihrem Mercedes gegen den Mittelpfeiler eines Pariser Straßentunnels gerast. Die beiden Männer starben am Unfallort, Diana kurz darauf im Krankenhaus. Die 36-Jährige hinterließ ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry aus der 1981 geschlossenen Ehe mit Charles. Das Paar hatte sich 1992 getrennt und ließ sich vier Jahre später scheiden.

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