Di, 21. November 2017

Motto steht fest

16.12.2013 12:29

Der „Life Ball“ wird 2014 zum „Garten der Lüste“

Lustvoll und florierend präsentiert sich das Wiener Rathaus am 31. Mai 2014, wenn sich der "Life Ball" in seiner 22. Auflage dem Thema "Garten der Lüste" verschreibt. Als verbindendes Element zwischen den Menschen soll die Lust dabei in ihrer Vielfalt gezeigt und in fantasievollen Gartenszenerien, Insektenwelten und Blütenkulissen zum Leben erweckt werden.

Unter dem Slogan "Love is a bloom growing anywhere" wird auch im kommenden Jahr wieder Geld für den Kampf gegen Aids gesammelt sowie ein Fest für mehr Toleranz und Solidarität gefeiert. Als Grundinspiration für das neue "Life Ball"-Motto diente Hieronymus Boschs "Garten der Lüste" - interpretiert als Fiktion einer bunt gemischten Gesellschaft im lustvollen und friedlichen Miteinander, als hätte es nie den Sündenfall und die Vertreibung aus dem Paradies gegeben. "Die Idee hinter dieser Auslegung ist für den 'Life Ball' natürlich sehr inspirierend", so "Life Ball"-Organisator Gery Keszler. "Weniger aber die Zeit, in der Bosch lebte, in der das Jenseits wichtiger war als das Leben im Hier und Jetzt."

Die Eröffnung des "Life Ball" am Rathausplatz sowie die Party im Inneren des Rathauses laden nächstes Jahr daher zum Schwelgen in barocken Lustgärten ein und verführen zu einer Entdeckungsreise vom Garten Eden bis hin zu verwunschenen Zaubergärten, in denen die Proportionen zwischen Menschen, Blumen, Tieren und anderen mystischen Gartenbewohnern neu definiert werden und Schein nicht immer Sein bedeutet.

Lust steht im Mittelpunkt
Inhaltlich steht laut "Life Ball"-Organisatoren eines im Mittelpunkt: die Lust. Sie verbinde die Menschen weltweit, denn diese seien alle aus Lust entstanden – und wir alle würden Lust empfinden, heißt es weiter.

Und wie der "Life Ball" mit seiner Gratwanderung zwischen "Fighting Aids and Celebrating Life" habe auch die Lust zwei Seiten, erklären Keszler und sein "Life Ball"-Team das Motto: "Sie kann zerstören, aber genauso kann sie beflügeln und die Menschen über ihre Grenzen hinauswachsen lassen. Sie kann nur dem Einzelnen dienen oder ein Gewinn für mehrere sein. In welcher Form auch immer: Sie ist der stärkste Antrieb des menschlichen Handelns, den es gibt."

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