Mo, 11. Dezember 2017

Heim in Flammen

15.12.2013 17:39

Vater: "Weihnachten können wir hier nicht feiern"

Nach familiären Schicksalsschlägen schien das Glück einem 35-jährigen Burgenländer wieder hold zu sein: Er fand eine liebe Frau, wurde erst vor wenigen Wochen Vater eines Buben und hatte für sich und seine kleine Familie ein neues Heim geschaffen. Am Samstag schlug dann das Schicksal ein weiteres Mal erbarmungslos zu: Das Haus wurde ein Raub der Flammen und völlig zerstört. "Weihnachten können wir hier sicher nicht mehr feiern", so der geschockte 35-Jährige.

Jeder, der sich und seinen Lieben in mühevoller Kleinarbeit etwas aufgebaut hat, kann wohl nachfühlen, wie es dem frisch gebackenen Papa Peter G. aus Gols im Burgenland jetzt geht. Nach und nach hatte er das alte Haus seiner Mutter - diese starb kürzlich mit erst 55 Jahren an Krebs - renoviert und Zimmer für Zimmer neu gestaltet.

Bekannte aus dem Ort erzählen: "Er war so fleißig, wollte rechtzeitig zur Geburt von Baby Alois, dass alles schön wohnlich ist." Und der 35-Jährige erreichte dieses Ziel. Vor wenigen Wochen konnte Mama Sabine (27) mit dem Neugeborenen in ein komplett renoviertes, schönes Heim ziehen.

Dachstuhl und Fassade völlig zerstört
Doch am Samstag legte sich ein dunkler Schatten über das noch junge Familienglück. Die Eltern waren mit dem Baby gerade von einem Ausflug auf dem Nachhauseweg, als Peter G. via Handy erfuhr, dass sein Haus in Flammen steht.

Wenig später vor Ort angekommen, sah der 35-Jährige das gesamte Ausmaß des Brandes: Dachstuhl und Außenfassade waren völlig zerstört, die Innenräume teilweise verkohlt, in jedem Zimmer roch es beißend nach Rauch. Die Familie steht nun vor dem Nichts. Was genau das Feuer verursacht hat, ist bislang nicht geklärt.

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