Do, 14. Dezember 2017

EBEL-Spektakel

13.12.2013 22:52

Salzburg verliert Freiluftspiel gegen Fehervar

Red Bull Salzburg hat das EBEL-Freiluftspiel in Budapest verloren. Der Tabellenführer musste sich beim Open-Air-Event im Stadtpark der ungarischen Hauptstadt Gastgeber Fehervar mit 3:6 geschlagen geben. Salzburg führt nun nur noch drei Punkte vor dem VSV, der in Dornbirn mit 3:4 nach Penaltyschießen verlor. Der angeschlagene Meister KAC kassierte in Linz eine 1:4-Niederlage, die Graz 99ers deklassierten Innsbruck mit 8:3.

4.000 Zuschauer waren auf den großen Platz vor der Vajdahunyad-Burg zum Freiluft-Spektakel gekommen. Ungarns EBEL-Vertreter enttäuschte dabei nicht. Fehervar überzeugte durch konsequente Defensivarbeit und effiziente Konter. Die Gastgeber gingen in der 15. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Anfang des Schlussdrittels fixierten Magosi (43.) und Banham (47.) den Sieg.

Die Partien in Budapest sind die fünften Freiluftspiele in der EBEL-Geschichte. Das erste Open-Air-Match zwischen dem KAC und dem VSV am 9. Jänner 2010 im Klagenfurter Fußball-Stadion brachte gleich die österreichische Rekordkulisse von 30.500 Zuschauern. Danach folgten Zagreb (29. und 31. Jänner 2010/Salata-Arena), die von Medvescak Zagreb organisierten Partien im Amphitheater von Pula (14. und 16. September 2012) sowie Laibach (4., 6. und 8. Jänner 2013/Fußball-Stadion Bezigrad).

Titelverteidiger KAC sucht Weg aus der Krise
Am Sonntag gastiert der KAC in Budapest und will im zweiten Teil des Winter Classic endlich den Weg aus der Krise finden, den sie in Linz vergeblich gesucht haben. Nach der 1:4-Abfuhr, der vierten Niederlage in Folge, fehlen dem Titelverteidiger schon zehn Punkte auf das obere Play-off.

Die Black Wings gewannen auch das dritte Duell mit den Rotjacken innerhalb von zwei Wochen und halten nun bei fünf Siegen in Folge. Zwei Doppelpacks entschieden die Partie vorzeitig: Ulmer (8./PP) und Hedlund (9.) sorgten innerhalb von 45 Sekunden für eine 2:0-Führung, im Mitteldrittel erhöhten R. Lukas (29.) und Lebler (29.) innerhalb von 40 Sekunden auf 4:0.

Dornbirn erweist sich derzeit als wahre Festung
Dornbirn bewies auch gegen den VSV seine aktuelle Heimstärke. Matchwinner für die Vorarlberger waren diesmal Mink und Feichtner. Mink egalisierte zweimal einen Rückstand (31., 51./PP), Feichtner verwertete seine zwei Penaltys. Dornbirn hat damit auch den jüngsten sechs Heimspielen jeweils zumindest einen Punkt geholt, zuletzt punktelos war das Team von Dave MacQueen am 22. Oktober.

Graz ging gegen Innsbruck bereits nach 19 Sekunden durch Lefebvre in Führung und mit einem 2:1-Vorsprung in die erste Pause. Im Mitteldrittel sorgten Lemieux (24.) und Lassen (29.) für die Vorentscheidung, die Steirer hielten danach immer zumindest drei Tore Vorsprung. Die 99ers wahrten damit ihre Chance auf einen Platz unter den Top 6, sie liegen nur noch fünf Zähler unter dem Strich.

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