Mi, 13. Dezember 2017

Tödlicher Orient

11.12.2013 14:59

Medizinmänner in Persien: "Der Medicus"

Zwischen Orient und Okzident, zwischen Wissenschaft und Religion: Regisseur Philipp Stölzl ("Nordwand", "Die Logan Verschwörung") hat Noah Gordons Bestseller "Der Medicus" für die große Leinwand verfilmt und bringt die Abenteuergeschichte mit Tom Payne, Ben Kingsley und Stellan Skarsgard in die Kinos. Kinostart: 25. Dezember.

"Der Medicus" spielt im 11. Jahrhundert, als in Europa Religion und Wissenschaft in dunklem mittelalterlichem Streit begriffen sind, während in Persien bereits die Pioniere der Heilkunst lehren und praktizieren. Der Waise Rob Cole (Payne) zieht mit einem Heiler (Skarsgard) durch England und lernt die medizinischen Grundkenntnisse. Die Arbeit stellt Rob aber nicht zufrieden, er möchte lieber beim berühmten Arzt Ibn Sina (Kingsley) studieren. Dafür muss er jedoch seine Heimat verlassen und sich auf den Weg ins weit entfernte Isfahan in Persien machen.

Unterwegs begegnet Rob zahllosen Gefahren und Herausforderungen, er muss Opfer erbringen und sich seinen Weg bedingungslos erkämpfen. In Persien lernt er nicht nur vom "Arzt aller Ärzte", er wird auch in politische Verstrickungen rund um Shah Ala ad-Daula (Olivier Martinez) hineingezogen und verliebt sich in die schöne Rebecca (Emma Rigby). Als Rob - ohne Erlaubnis - erstmals eine Obduktion durchführt, um Krankheiten besser analysieren zu können, riskiert er sein Leben - und das seines Lehrmeisters...

Der deutsche Regisseur Philipp Stölzl serviert uns mit "Der Medicus" zweieinhalb Stunden fesselnde Unterhaltung. Vor allem Ben Kingsley verdient sich als Medizinmann der ersten Stunde Bestnoten, auch Newcomer Tom Payne - bislang eher in britischen Fernsehfilmen und
-serien engagiert - gefällt in seiner ersten Kino-Hauptrolle.

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