Di, 22. Mai 2018

BL-Nachtragsspiel

11.12.2013 20:29

Wolfsberger AC schlägt Sturm Graz 2:1

Drei Tage nach Rapid Wien ist auch Sturm Graz auf dem schwer zu spielenden Rasen der Lavanttal-Arena ausgerutscht. Der WAC besiegte die schwachen Grazer am Mittwoch im Nachtragsspiel der 16. Runde der tipp3-Bundesliga mit 2:1 und schob sich damit bis auf einen Punkt an die auf Rang sechs liegenden Steirer heran.

Die Wolfsberger feierten durch Treffer von Liendl per Elfmeter (24.) und Offenbacher mit einem Eigentor (54.) einen verdienten Sieg. Für Sturm glich Beichler in der 28. Minute zwischenzeitlich zum 1:1 aus. Zu wenig, um sich vom Nachzüglerfeld abzusetzen. Der WAC dagegen schob sich mit den zwei Siegen vom vorletzten Platz auf Rang sieben vor und hat nun schon zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten Admira.

Die Kühbauer-Elf absolvierte das dritte Spiel in der Lavanttal-Arena innerhalb einer Woche und hatte wohl auch deshalb weniger Probleme mit den Bodenverhältnissen. Die Wolfsberger dominierten fast die gesamte Spielzeit über, waren beweglicher und ballsicherer.

Elfer-Geschenk für den WAC
Liendl (5.) und Putsche (7.) vergaben die ersten Chancen, ehe Liendl den WAC mit einem umstrittenen Elfer in Führung brachte. Im Zweikampf mit Topcagic legte Sturm-Verteidiger Vujadinovic Hand am WAC-Angreifer an, Topcagic fiel allzuleicht, Schiedsrichter Ouschan entschied dennoch auf Elfmeter. Liendl trat an und brachte die Kärntner mit seinem zehnten Saisontreffer in Führung (24.).

Doch die Freude währte nur kurz. Mit der ersten guten Offensivaktion gelang Sturm nur vier Minuten darauf der Ausgleich. Beric setzte sich an der Flanke gegen Rnic durch, Beichler kam vor Sollbauer an die Hereingabe und traf zum 1:1 (28.).

In der 54. Minute schlugen die Wolfsberger wieder zu. Baldauf setzte sich auf der linken Flanke gegen zwei Spieler durch, seine scharfe Hereingabe sprang vom zurückeilenden Offenbacher ins eigene Tor. Sturm-Trainer Milanic versuchte mit einem Doppeltausch (63. Kainz und Weber für Hadzic und Schloffer) frischen Wind in die Sturm-Elf zu bringen. Allerdings vergeblich. Der WAC hatte das Spiel mit einer Ausnahme sicher im Griff. Sturm wurde nur noch bei einem Vujadinovic-Kopfball (74.) gefährlich.

Stimmen zum Spiel
Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Es war ein verdienter Sieg. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden, wir waren in allen Belangen besser. Das dritte Heimspiel auf diesem harten Untergrund war nicht einfach, aber wir haben Charakter gezeigt und Mut bewiesen. Wir hatten auch schon bei den Niederlagen unsere Chancen, diesmal haben wir sie auch genützt."

Darko Milanic (Sturm-Trainer): "Der WAC hat hochverdient gewonnen. Wir kamen mit dem Platz leider nicht so gut zurecht wie der WAC, der binnen einer Woche zum dritten Mal auf diesem Platz gespielt hat. Leider konnten wir unsere spielerische Linie nicht so umsetzen, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber man muss auch sagen, dass wir nicht den besten Tag erwischt haben."

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