Mo, 20. November 2017

2,5 Mrd. Euro

10.12.2013 11:56

Nokia soll Indien Steuermilliarden nachzahlen

Indien fordert von Nokia einem Zeitungsbericht zufolge eine Steuernachzahlung in der Höhe von umgerechnet 2,5 Milliarden Euro. Seit 2006 seien Nach- und Strafzahlungen von 210 Milliarden Rupien aufgelaufen, berichtete die "Times of India" am Dienstag. Nokia und die indischen Finanzbehörden liegen seit Wochen über Kreuz.

Im September hatten die Behörden die Guthaben des Konzerns eingefroren. Betroffen ist auch eins der größten Werke des finnischen Unternehmens in Chennai im Süden Indiens. Nokia ging gerichtlich dagegen vor - daraufhin präsentierte der Fiskus dem Bericht zufolge die Forderung nach Steuernachzahlung.

In Indien streiten mehrere multinationale Unternehmen mit den Behörden um Steuerzahlungen - unter ihnen auch Shell und Vodafone. Nokia ist laut Bericht bereit, 30 Milliarden Rupien zur Beilegung seines Steuerstreits zu zahlen.

Der Konzern möchte vor allem über das Werk in Chennai wieder frei verfügen können, weil es mitsamt der Handysparte an Microsoft verkauft werden soll. Der US-Softwarekonzern zahlt 5,44 Milliarden Euro für die Handysparte von Nokia (siehe Infobox).

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden