Sa, 26. Mai 2018

Tragödie in Nairobi

09.12.2013 16:11

ManUniteds Krise treibt Fan in den Selbstmord

Ein kenianischer Fan von Manchester United hat am Wochenende in Nairobi Selbstmord verübt. Der 28-Jährige habe die 0:1-Heimniederlage der "Red Devils" am Samstagabend gegen Newcastle United offenbar nicht verkraften können und sich deshalb wenige Minuten nach dem Ende des Spiels aus dem siebenten Stock eines Wohnhauses in die Tiefe gestürzt, teilte die kenianische Polizei am Montag mit.

Benson Kibui, Ermittler von der Polizei in Nairobi, erklärte: "Wir ermitteln in alle Richtungen, aber die Zeugen sagten übereinstimmend aus, dass er Selbstmord begehen wollte. Er prallte mit dem Kopf auf und war sofort tot."

Bereits 2009 gab es in Kenia, wo die englische Premier League besonders viele Anhänger hat, einen ähnlichen Vorfall. Damals hatte sich ebenfalls in Nairobi ein Arsenal-Fan nach einer Niederlage erhängt.

Schwere Zeiten für Trainer Moyes
Manchester-United-Trainer David Moyes, der im Sommer dem legendären Sir Alex Ferguson nachgefolgte, glaubt trotz der Pleite gegen Newcastle weiterhin an eine erfolgreiche Titelverteidigung. "Ich stehe nach wie vor dazu, dass wir um die Meisterschaft kämpfen werden, hoffentlich bis zum Schluss", erklärte der in die Kritik geratene Schotte, der von der "Sun" sogar als "Trottel" beschimpft wurde.

Alex Ferguson hat sich indes schützend vor ihren Nachfolger gestellt: "Es ist nicht leicht für ihn. Er baut eine Mannschaft auf. Jeder neue Trainer benötigt Zeit, das war bei mir nicht anders."

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