So, 19. November 2017

Vassilakou-Projekt

05.12.2013 15:55

Grüne Farbe auf Radwegen laut Expertise „Erfolg“

Späte Rechtfertigung für ein umstrittenes Projekt der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: Laut einer Studie Salzburger Verkehrsplaner hilft die grüne Farbe auf Radwegen tatsächlich, die Zahl von Unfällen und Konfliktsituationen zu verringern.

Der Test mit der grünen Farbe auf Wiens Radwegen ging durch alle Medien: Eine Zeitung bezifferte die Kosten gar mit "zehn Millionen Euro". Jetzt zeigt eine Expertise der Verkehrsplanung Käfer/Traffix, dass die Aufregung um die Einfärbung von insgesamt 90 Metern Radweg vielleicht doch etwas übertrieben war.

Fazit der Beobachtungen der Teststrecken auf dem Burgring (40 Meter) und vor dem Westbahnhof (jeweils 20 und 30 Meter): Die Zahl der konfliktträchtigen Situationen zwischen Fußgängern und Radlern verringerte sich dank Grün-Färbung deutlich - nämlich um 31 bis 70 Prozent (je nach Abschnitt). Nach der Umfärbung benutzten auch weniger Fußgeher irrtümlich den Radweg: Die Erfolgsquote liegt hier bei 14 bis 55 Prozent.

Maria Vassilakou sieht darin eine Bestätigung ihres Projektes: Bei Sanierungsarbeiten werde mit den Umfärbungen fortgefahren. Die "zehn Millionen" seien weiterhin eine fiktive Annahme: "Das will doch ohnehin niemand."

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