Do, 23. November 2017

Yotaphone fertig

04.12.2013 12:22

Russisches E-Ink-Smartphone ab sofort erhältlich

Gut ein Jahr ist es her, dass der russische Netzwerkausrüster Yota sein Yotaphone enthüllt hat – ein Android-Smartphone, das an seiner Rückseite ein E-Ink-Display bietet, wie man es von eBook-Readern kennt. Jetzt hat Yota bei einem großen Event in Moskau das fertige Gerät vorgestellt und angekündigt, dass es in Europa ab sofort über den hauseigenen Online-Shop verfügbar sei.

Die Hardware des Geräts liest sich auf den ersten Blick eher unspektakulär – vor allem angesichts eines Preises von rund 500 Euro. Das Yotaphone verfügt über einen 1,7 Gigahertz schnellen Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, zwei Gigabyte RAM, 32 Gigabyte Flash-Speicher und eine 13-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz am Heck sowie eine mit einem Megapixel an der Vorderseite.

Mittelklasse-Hardware und zwei Displays
Ins Internet gelangt das Yotaphone über LTE, der Akku ist 1.800 Milliamperestunden groß. Gängige Funkstandards wie WLAN nah N-Standard, GPS und Bluetooth 4.0 sind an Bord. Das 4,3-Zoll-Display an der Vorderseite basiert auf LCD-Technologie und liefert eine Auflösung von 1.280 mal 720 Bildpunkten.

Das E-Ink-Display an der Rückseite kommt mit der gleichen Diagonale und bietet eine Auflösung von 640 mal 360 Bildpunkten. Es stellt bis zu 16 Graustufen dar. Das in Schwarz und Weiß erhältliche Gerät wiegt rund 150 Gramm und ist etwa einen Zentimeter dick.

E-Ink-Display belastet Akku kaum
Das Yotaphone soll auf dem immer aktivierten E-Ink-Bildschirm Informationen aus Smartphone-Apps einblenden, die dann bei einem Blick auf die Rückseite des Geräts sofort sichtbar sind. Als Beispiel führt der Hersteller Termine, Facebook-Neuigkeiten oder eine To-Do-Liste an. Zum Lesen eignet sich der Bildschirm freilich auch gut.

All das könnte man auf dem E-Ink-Bildschirm permanent anzeigen, ohne den Akku groß zu belasten. Der Grund: E-Ink-Bildschirme, wie sie auch in eBook-Readern zum Einsatz kommen, sind extrem stromsparend. Tatsächlich verbrauchen sie nur dann eine kleine Menge Energie, wenn der Bildschirminhalt verändert wird. Eine stromfressende Hintergrundbeleuchtung fehlt ihnen ebenfalls.

Das Yotaphone ist dem IT-Portal "Engadget" zufolge ab sofort zum Preis von 500 Euro erhältlich, zunächst nur über den Onlineshop des Herstellers. Laut Yota sollen Vorbesteller das unkonventionelle Handy noch vor Weihnachten geliefert bekommen.

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