Di, 12. Dezember 2017

Erste Liga

29.11.2013 22:37

Altach mit fünf Punkten Vorsprung Winterkönig

Erste-Liga-Spitzenreiter Altach geht nach einem 1:1 beim FC Liefering in der 19. und letzten Runde des Jahres mit fünf Zählern Vorsprung in die Winterpause. Der zweitplatzierte Kapfenberger SV musste sich am Freitagabend gegen St. Pölten mit einem 2:2 begnügen. Austria Lustenau festigte mit einem 4:0 gegen Mattersburg Platz drei.

Am Tabellenende überwintert die Vienna: Nach einem 0:0 in Horn liegen die Wiener je zwei Zähler hinter Hartberg, Parndorf und Horn. Die Parndorfer durften ihrerseits über einen 1:0-Heimerfolg gegen Hartberg jubeln. Nach dem Jahreskehraus in der zweithöchsten Spielklasse geht es am 28. Februar 2014 mit der 20. Runde weiter.

Liefering - Altach 1:1
Spitzenreiter SCR Altach musste sich im Auswärtsspiel beim viertplatzierten FC Liefering mit einem 1:1 zufriedengeben. Liefering ging in der heimischen Red-Bull-Arena mit dem ersten Torschuss in Führung. Nach einem schnellen Gegenstoß überlistete Ivan Kovacec in der 9. Minute die Abseitsfalle der Gäste und bezwang auch noch Altachs Torhüter Martin Kobras. Ante Roguljic hatte für die spielstarken Salzburger danach sogar das 2:0 auf dem Fuß (25.), ehe auch Altach loslegte.

Der alleine aufs Tor zustürmende Daniel Luxbacher wurde zunächst fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen (33.), ehe er sechs Minuten vor dem Pausenpfiff als Vorbereiter zum Ausgleich durch Boris Prokopic glänzte. Liefering suchte in der zweiten Spielhälfte dann vehementer den Sieg. Vor allem Torschütze Kovacec spielte auffällig und hatte mit einem Lattenschuss (79.) Pech. Am Ende schienen beide Mannschaften mit der Punkteteilung aber einigermaßen zufrieden.

Kapfenberg - St. Pölten 2:2
Nach einer torlosen ersten Spielhälfte mit Vorteilen für die St. Pöltner - ein Kerschbaumer-Kopfball wurde von Maak knapp vor der Linie geklärt - legte Kapfenberg zunächst durch Markus Felfernig (51.) vor. Es war der Startschuss in eine unterhaltsame Viertelstunde. Osman Bozkurt (54.) glich mit einem satten Schuss ins Kreuzeck fast postwendend aus. Die Kapfenberger antworteten mit der neuerlichen Führung durch das achte Saisontor von Ronivaldo (64.), konnten den Vorsprung aber wieder nur kurz halten: Cem Tosun war im Anschluss an einen Eckball per Kopf zur Stelle (67.). In der Schlussphase gab es Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber bei der gerechten Punkteteilung der beiden besten Mannschaften des zweiten Saisonviertels.

Austria Lustenau - Mattersburg 4:0
Für Austria Lustenau erwiesen sich Jailson und Marcel Schreter als "Wiederholungstäter". Jailson brauchte zunächst eine Schreter-Hereingabe nur noch über die Linie zu drücken (56.) und eine Minute später attackierte Dukagjin Karanezi den Brasilianer im Strafraum: Schreter verwertete den daraus resultierenden Elfer (58.). Das Duo hatte bereits beim 4:0 im ersten Auftritt gegen Mattersburg getroffen. Die Vorarlberger belohnten sich für ihre klare Überlegenheit.

Mattersburg hielt nur zu Beginn mit, bei der besten Möglichkeit der Lederer-Elf war Christopher Knett bei einem Schuss von Nedeljko Malic per Fußabwehr zur Stelle (39.). Der Lustenauer Schlussmann bewahrte sein Team auch gegen Markus Pink (69.) vor einem Gegentreffer. Der eingewechselte Seifedin Chabbi (85.) und Galvao (92.) erzielten die übrigen Treffer beim ersten Heimsieg der "Ländle-Austria" nach drei erfolglosen Versuchen.

Parndorf - Hartberg 1:0
In Parndorf musste lange auf den Torjubel gewartet werden, in Minute 93 war es dann aber so weit: Nach einem Foulspiel von Siegfried Rasswalder an Martin Marosi im Strafraum sah der Hartberger die Rote Karte, zudem setzte Marjan Markic den Elfmeter in die Maschen. Die nun sechs Heimspiele ungeschlagenen Burgenländer durften sich als glückliche Sieger fühlen. Hartberg hatte mehr vom Spiel, scheiterte aber immer wieder am gegnerischen Goalie. Udo Siebenhandl stand einem Torerfolg der Gäste bei gleich mehreren Großchancen im Weg.

Horn - Vienna 0:0
Keinen Sieger gab es in Horn. Die Waldviertler präsentierten sich gegen die Vienna zunächst als bessere Elf, Marco Miesenböck musste nach einem Eckball auf der Linie klären (26.). Nach dem Seitenwechsel kamen die Döblinger etwas auf, kurz vor Schlusspfiff rettete ihr Torhüter Thomas Mandl gegen Manuel Hartl aber noch einmal den Punktgewinn.

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