Sa, 18. November 2017

Speed-Auftakt

29.11.2013 11:21

Franz erwartet in Kanada „keinen Kindergeburtstag“

Der kuriose Entfall des zweiten Trainings hat die Freude der Abfahrtsherren auf den Saisonstart am Samstag in Lake Louise nicht getrübt. Die Piste in Kanada ist dieses Jahr derart "knackig", dass selbst Draufgänger wie Max Franz Respekt zeigten. "Kindergeburtstag wird das keiner", sagte der Kärntner, der im Vorjahr dort mit Platz zwei seinen bisher größten Erfolg gefeiert hat.

Weil wegen eines Stromausfalls der obere Lift streikte, konnten die rund 90 Läufer am Donnerstag nur unterhalb des Coaches Corner fahren. Der eine Testlauf vom Mittwoch garantiert aber, dass am Samstag eine Abfahrt stattfinden kann.

Der große Gejagte ist Vorjahres-Doppelsieger Aksel Lund Svindal. Dem Norweger wird jedoch nachgesagt, in der Vorbereitung noch nicht optimal unterwegs gewesen zu sein.

Lobeshymnen auf Bode Miller
Lobeshymnen sind hingegen auf Bode Miller gesungen worden. Der bereits 36-jährige US-Olympiasieger steht kurz vor seinem Comeback und hat zuletzt in Colorado intensiv und gut trainiert. Im ersten Training kam Miller auf Platz 27.

Immer dabei war und ist Millers Ehefrau Morgan - und bis zuletzt war das auch Söhnchen Samuel Bode jr. Das Kleinkind wird von den Millers in Gedenken an Bodes heuer an einem Schlaganfall verstorbenen Bruder Chelone, der vor Jahren bei einem Motorrad-Unfall schwer verletzt worden war und sich dennoch zu einer erfolgreichen Olympia-Kampagne als Snowboardcrosser aufgeschwungen hatte, Nathaniel gerufen.

Erst diese Woche ist das nächste Gerichtskapitel im Sorgerechtsstreit um Samuel Bode über die Bühne gegangen - mit dem Ergebnis, dass das Kleinkind derzeit wieder bei der leiblichen Mutter Sara McKenna in New York ist. Unmittelbar danach reiste Miller nach Kanada. Die nächste Gerichtsverhandlung zu diesem Thema ist aber bereits anberaumt.

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