Mo, 23. Oktober 2017

Biathlon-Weltcup

28.11.2013 19:10

Eder und Mesotitsch zum Saisonauftakt 2. und 3.

Der Auftakt der Olympiasaison ist Österreichs Biathlon-Herrenteam bestens geglückt. Mit Simon Eder und Daniel Mesotitsch landeten am Donnerstag in Östersund zwei ÖSV-Akteure auf dem Podest, über 20 Kilometer nur vom überragenden Martin Fourcade besiegt. Der Franzose blieb ohne Fehlschuss und lag letztlich mehr als zwei Minuten vor Eder. Der Salzburger hatte wie auch der Kärntner Mesotisch einen Fehlschuss.

Mit den Plätzen zwei und drei zeigten die Österreicher, dass sie der Forderung nach mehr Podestplätzen als im vergangenen Weltcup-Winter nachkommen wollen. 2012/13 hatten es Dominik Landertinger und Co. auf nur fünf Top-Drei-Ränge im Einzel sowie zwei in der Staffel gebracht. Landertinger hatte vor einem Jahr ebenfalls hinter Martin Fourcade mit Rang zwei in Östersund begonnen, diesmal wurde er 24.

Fehler von Eder erst bei der letzten Scheibe
Der Dritte des Gesamt-Weltcups 2012/13 war nach einer Verkühlung etwas angeschlagen ins Rennen gegangen, auch Eder hatte es zuletzt gesundheitlich etwas erwischt. Der Schnellschütze legte aber dennoch einen hervorragenden Wettkampf in den schwedischen Schnee. Erst bei der letzten Scheibe kassierte er eine Strafrunde und lag schließlich 2:06,01 Minuten hinter Fourcade. Platz eins wäre also ohnehin nicht mehr zu holen gewesen.

"Das ist einfach ein Wahnsinn", meinte der 30-Jährige hocherfreut. "Vor einer Woche bin ich noch krank im Bett gelegen." Mit großem Kampfgeist machte Eder aber sein körperliches Defizit wett. "Ich habe auf der Strecke um jeden Meter und am Schießstand um jeden Schuss gekämpft. Beim letzten Schießen habe ich etwas die Konzentration verloren, so ist der Fehler passiert. Ich kann es noch gar nicht glauben. Das Leben ist schön."

Mesotitsch: "Das war ein super Rennen"
Ähnlich euphorisch äußerte sich Mesotitsch, er war Anfang der Woche erst nach einer Erkrankung des Steirers Christoph Sumann ins Team gekommen. "Das war ein super Rennen. Beim ersten Schießen hatte ich leider einen Klemmer, der hat mich etwas aus dem Konzept gebracht", kommentierte der 37-Jährige seinen Fehler beim ersten Liegend-Schießen. Im Finish legte der Routinier ordentlich zu und landete nur 14,1 Sekunden hinter Eder. "Ein Podestplatz beim Auftakt ist natürlich ein Traum."

Fritz Pinter kassierte zwei Strafminuten, damit eine weniger als Landertinger, und wurde 14. "Das war ein guter Einstieg in die Weltcupsaison, aber noch nicht ganz optimal", kommentierte Pinter sein Abschneiden. "Heute wäre sicher noch mehr möglich gewesen." Die Brüder Tobias und Julian Eberhard kamen bei je sieben Fehlschüssen mit mehr als 8:20 Minuten Rückstand lediglich auf die Plätze 67 bzw. 70.

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