Di, 21. November 2017

Neuer Bayern-Vertrag

27.11.2013 17:04

David Alaba will mindestens acht Millionen Euro

Bayern-Trainer Pep Guardiola sucht seit Samstag den "Maulwurf", der Teile seiner Taktik vor dem 3:0 in Dortmund der "Bild" verriet. David Alaba würde wohl gerne jenen "Maulwurf" kennen, der die hohen Millionensummen beim Poker um die Verlängerung seines bis 2015 laufenden Vertrags an die "Sport Bild" weitergab. Angeblich will Alaba acht Millionen Euro pro Jahr.

Fünf Verträge bei den Bayern laufen 2014 aus (unter anderem Rafinha, Daniel Van Buyten, Claudio Pizarro), vier ganz heikle ein Jahr später: die mit Alaba, Arjen Robben, Toni Kroos und Jerome Boateng. Eigentlich hätte die Verlängerung mit Alaba schon vor acht Tagen auf der Generalversammlung offiziell werden sollen – aber die monatelangen Gespräche ziehen sich hin.

Angebot von Hoeneß und Rummenigge nicht gut genug
Weil Alabas Vater und Manager George auch Bastian Schweinsteigers Manager Robert Schneider bei den Verhandlungen hinzuzog und das Angebot von Präsident Uli Hoeneß sowie Vorstand Karl-Heinz Rummenigge ihm nicht gut genug ist. Dieses wäre: Das Gehalt wird verdoppelt. Noch spielt er mit dem 2011 geschlossenen Vertrag, der ihm zwischen zwei und 2,5 Millionen Euro brutto pro Jahr sichert. Durch das Triple kam Alaba mithilfe von Prämien letzte Saison auf drei Millionen.

Alaba wäre erst in zwei Jahren "gratis" zu haben
George Alaba will David in der Gehaltsklasse von Mario Götze (beide sind 21) sehen. Götze wurde im Frühjahr mit zehn Millionen pro Saison von Dortmund nach München gelockt. Untere Schmerzgrenze für Vater Alaba wären acht Millionen Euro - die auf dem freien Markt zu holen wären. PSG, Arsenal und Barca signalisierten bereits Interesse am Linksverteidiger, aber der wäre erst in zwei Jahren "gratis" zu haben.

Die Bayern-Argumente: Alaba verdanke seine Entwicklung dem Klub, und die Forderungen würden die Gehaltsstruktur im Team durcheinanderbringen. Er wäre damit auf einem Level mit Robben. Aber Kreativspieler wie Robben und Götze werden nun einmal besser bezahlt als Linksverteidiger mit Offensivqualitäten.

Wie lange die zähen Verhandlungen noch dauern? Rummenigge erklärte, Alaba werde nie verkauft werden. Damit ist Österreichs Sportler des Jahres eine der wichtigen Personalien – die aber derzeit die meisten Probleme macht.

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