Fr, 17. November 2017

Rechtsstreit im Gang

26.11.2013 17:00

Zu lauter Sex in Wohnung: Mieterin gekündigt

Kurioser Rechtsstreit in Wien um zu lauten Sex: Offenbar schreit eine Mieterin in einem kleinen Zinshaus am Schafberg beim Liebesspiel in der Dusche so laut, dass sich sowohl die Vermieterin als auch eine Nachbarin und weitere Anrainer gestört fühlen. Aufgrund ihres lustvollen Gestöhnes wurde der Mieterin die Wohnung gekündigt. In einem Prozess soll nun geklärt werden, ob der Sex wirklich zu laut war - dazu soll auch der Freund der Frau aussagen.

Offenbar sind die intensiven Schäferstündchen in der kleinen Villa am Schafberg den Anrainern schon lange ein Dorn im Auge gewesen. Sie fühlen sich nicht nur in ihrer Nachtruhe gestört, sondern auch in ihrem Privatleben. "Die lauten Liebesspiele sind weder meiner Mutter noch der zweiten im Haus lebenden Mieterin länger zumutbar", schildert Michael D., Sohn der 80-jährigen Hauseigentümerin, der "Krone".

Vor allem die jüngere Nachbarin, eine gläubige Muslima, möchte das lustvolle Gestöhne nicht mehr akzeptieren. Sie habe zwar lange nichts gesagt, mittlerweile sei es ihr aber zu viel geworden. "Wenn die Frau im Bad mit ihrem Partner Sex hat, dann waren die Schreie und das lustvolle Treiben im Sommer sogar bis in den benachbarten Gemeindebau zu hören", so der Sohn weiter.

"Wir haben das Stöhnen 20 Minuten lang aufgenommen"
Per Anwalt möchte die Vermieterin nun die Frau wegen unleidlichen Verhaltens auf die Straße setzen. Als Beweis gibt es laut Michael D. sogar eine Aufnahme. "Wir haben das Stöhnen 20 Minuten lang durch die Wand aufgenommen und bereits viermal die Polizei wegen der nächtlichen Lärmerregung geholt", so der Sohn der Vermieterin. Außerdem sollen mehrere Anrainer die Lärmstörung bestätigen.

Die betroffene Mieterin lässt indes ihren Freund als Entlastungszeugen aufrufen. Dem Prozesstermin dürfte nun nicht mehr nur die Nachbarschaft am Schafberg in Wien-Währing mit Spannung entgegenblicken.

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