Sa, 25. November 2017

Trotz 1:2 bei Rapid

25.11.2013 13:08

Salzburger „fangen jetzt nicht an nachzudenken“

Red Bull Salzburg hat die Möglichkeit, in der Bundesliga endgültig der Konkurrenz zu enteilen, ausgelassen. Statt zwölf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten nach einem Sieg beträgt der Abstand zu Verfolger Rapid nach der 1:2-Niederlage im direkten Duell im Hanappi-Stadion am Sonntag "nur mehr" sieben Punkte. Die Bullen bleiben aber auch nach der zweiten Niederlage in Folge gelassen. "Wir fangen jetzt nicht an nachzudenken. Wir wissen, welche Qualität wir haben, und halten den Kopf hoch", betonte Innenverteidiger Ramalho.

Auch für Coach Roger Schmidt gibt es keinen Grund zur Sorge. "Wenn ich auf die Tabelle schaue, sehe ich, dass wir noch immer sieben Punkte vorne sind. Das sagt aus, was die Mannschaft in den letzten Wochen geleistet hat", erinnerte der Deutsche an die Serie von 33 ungeschlagenen Meisterschaftsspielen vor den Niederlagen bei Admira Wacker Mödling (1:3) und eben Rapid.

Schmidt: "Es ist keine Schande, hier zu verlieren"
Im Hanappi-Stadion legten die Salzburger durch den schnellen Führungstreffer von Alan (18.) einen Start nach Maß hin, danach hatten die Rapidler allerdings die besseren Momente und schafften die Wende. "Rapid hat das Spiel insgesamt verdient gewonnen. Sie haben eine gute Mannschaft, die in ihrer Entwicklung vorwärtskommt. Es ist keine Schande, hier zu verlieren, es ärgert uns aber trotzdem", blieb Schmidt gelassen. Auch Innenverteidiger Martin Hinteregger lobte den siegreichen Gegner. "Rapid hat eine starke, junge Mannschaft. Es wundert mich, dass sie in der Europa League nicht mehr reißen."

Erstmals seit 2011 zweimal hintereinander verloren
Gründe für die Niederlage der Salzburger, die erstmals seit November 2011 zweimal hintereinander verloren, gab es einige. "Wir haben gewusst, dass die Rapidler vorne draufgehen, das aggressive Pressing hat uns aber überrascht. Das haben sie wirklich super gemacht", sagte Hinteregger. Die Gäste waren demgegenüber nicht entschlossen genug und leisteten sich in der Abwehr zu viele Fehler. "Wir sind ins Spiel gut reingekommen, haben dann aber zu passiv agiert und zu viele Fouls im gefährlichen Bereich gemacht", analysierte Schmidt, der damit drei seiner nur fünf Bundesliganiederlagen gegen Rapid kassierte.

In der Offensivabteilung gingen die fehlenden Jonatan Soriano und Kevin Kampl stark ab. "Es sind natürlich mit die besten Spieler, die die Liga zu bieten hat, es wäre aber zu einfach, die Niederlage daran festzumachen. Wir haben in Lüttich gezeigt, dass wir auch Ausfälle wichtiger Spieler (Soriano und Mane, Anm.) kompensieren können", gab Schmidt seine Sicht der Dinge preis.

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