Mi, 18. Oktober 2017

Sicherheit in Gefahr

25.11.2013 11:58

US-Flugbegleiter gegen Telefonieren im Flugzeug

Dass Passagiere von US-Fluggesellschaften künftig während des Fluges telefonieren können sollen, stößt bei den Stewards und Stewardessen auf Kritik. In einem offenen Brief macht sich der Verband der US-Flugbegleiter gegen den entsprechenden Vorstoß der zuständigen US-Regulierungsbehörde FCC stark. Es gehe um die Sicherheit an Bord, argumentieren sie.

"Flugbegleiter als erste Ansprechpartner und letzte Verteidigungslinie unseres nationalen Luftfahrtsystems wissen um die Bedeutung einer ruhigen Kabinenumgebung", heißt es in dem Schreiben der Association of Flight Attendants. "Jede laute, entzweiende und möglicherweise störende Situation ist nicht nur unerwünscht, sondern auch unsicher", begründet der Verband der US-Flugbegleiter seine ablehnende Haltung gegenüber einer Aufhebung des Handyverbots im Flugzeug.

In viel zu vielen Einsatzszenarien könnten telefonierende Passagiere weit mehr als eine einfache Belästigung sein, mit negativen Folgen für die Sicherheit an Bord, schreibt der Verband und verweist in diesem Zusammenhang auf "lebensrettende" Ansagen, die von Telefonierenden überhört werden könnten. Zudem hätten verschiedenste Umfragen gezeigt, dass Flugpassagiere das Telefonieren im Flugzeug mehrheitlich ablehnen.

Wie es in der Debatte weitergeht, bleibt abzuwarten. Die US-Regulierungsbehörde FCC hatte erst kürzlich angekündigt, Mitte Dezember eine entsprechende Vorgabe zu machen, welche die Nutzung von Handys oder Tablets während des Fluges erlaubt. Bis die neue Regelung eingeführt werden kann, dürfte aber mindestens ein Jahr vergehen. Die US-Fluggesellschaften müssen zustimmen und gegebenenfalls umrüsten, die Bundesluftfahrtbehörde FAA muss dies genehmigen.

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