So, 19. November 2017

Samsung muss zahlen

22.11.2013 11:00

Geschworene sprechen Apple 290 Millionen Dollar zu

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat im Patentstreit mit dem US-Konzern Apple erneut eine Schlappe hinnehmen müssen. In den USA haben Geschworene den Koreanern eine weitere Strafe von 290 Millionen Dollar (rund 215 Millionen Euro) aufgebrummt, weil Samsung Technik von Apple kopiert haben soll.

Apple hat damit im Dauer-Patentverfahren gegen Samsung in Kalifornien einen Großteil der hohen Schadenersatzzahlung bestätigt bekommen. Von der ursprünglichen Summe von gut einer Milliarde Dollar waren zunächst aufgrund von Fehlern der Geschworenen über 400 Millionen Dollar gestrichen worden. In dem am Donnerstag abgeschlossenen neuen Prozess sprachen die Geschworenen dem iPhone-Konzern davon rund 290 Millionen Dollar wieder zu.

Es steht allerdings noch ein Berufungsverfahren an. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, müsste Samsung insgesamt rund 900 Millionen Dollar an Apple überweisen. Damit wäre dann der ursprüngliche Betrag nur geringfügig gesunken. Samsung hatte eine viel drastischere Reduzierung verlangt.

Es geht immer noch um die Klage von April 2011, die den Anfang für den inzwischen weltweiten Patentkrieg der beiden größten Smartphone-Hersteller legte. Die betroffenen Geräte spielen inzwischen keine Rolle mehr auf dem Markt. Aber im kommenden Frühjahr soll der Prozess zu einer weiteren Klage beginnen, in der es um andere Patente und neuere Modelle wie das iPhone 5 und Samsungs Galaxy S3 geht.

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