Fr, 24. November 2017

Schutz ausgehebelt

19.11.2013 08:54

Google büßt erneut für Cookie bei Safari-Browser

Google ist in den USA erneut für das Umgehen der Datenschutzeinstellungen bei Apples Safari-Browser belangt worden. Der Internetkonzern zahlt 17 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) in einem Vergleich mit den Generalstaatsanwälten zahlreicher US-Bundesstaaten.

"Indem Google das Surfverhalten von Millionen Leuten erfasst hat, hat das Unternehmen nicht nur deren Privatsphäre verletzt, sondern auch deren Vertrauen", erklärte New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman am Montag.

Nach Ansicht der Staatsanwälte hatte Google von Juni 2011 bis Februar 2012 die Einstellungen des Apple-Browsers ausgehebelt, um ohne Zustimmung der Nutzer Cookies zu hinterlassen, die das Surfverhalten analysierten, um für die Werbeindustrie relevante Nutzerprofile zu erstellen.

Das "Wall Street Journal" hatte die Praxis Anfang 2012 einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Wegen des Falls hatte Google bereits Mitte 2012 eine Buße von 22,5 Millionen Dollar an die US-Handelsbehörde FTC zahlen müssen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden