Sa, 25. November 2017

Fortsetzung folgt

15.11.2013 19:37

Beamte: Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Auch die zweite Runde bei den Gehaltsverhandlungen der Beamten am Freitag hat nichts Konkretes gebracht. Weder legte die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) eine in Zahlen gegossene Forderung auf den Tisch, noch die Regierung ein konkretes Angebot. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am kommenden Dienstagabend um 18 Uhr.

Wie GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer nach der Verhandlungsrunde mitteilte, habe es "zwei Stunden ernste Auseinandersetzung" gegeben. Man habe über die Rahmenbedingungen gesprochen und auch die mittelfristige Budgetperspektive erörtert. Die Gewerkschaft habe dabei klargestellt, dass der öffentliche Dienst nicht Träger einer Konsolidierung sein könne. Es gehe darum, die Kaufkraft zu erhalten.

Beamtenministerin schwieg nach Verhandlung
Zur Frage, wer sich nun zuerst bewegen sollte, meinte Neugebauer, der Arbeitgeber solle sagen, was die Leistung des öffentlichen Dienstes wert ist. Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gab nach der Verhandlungsrunde keine Stellungnahme ab.

In der ersten Runde am vergangenen Montag hatte man unter Beiziehung von Wirtschaftsforschern klargestellt, welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Abschluss herangezogen werden. Als Inflationswert wurden 2,3 Prozent festgelegt. Das Wirtschaftswachstum wird mit 0,4 Prozent angenommen.

Lohnabschluss für 200.000 Arbeitstätige
Bei den Verhandlungen geht es um die Lohnabschlüsse für die gut 200.000 Bundesbediensteten und Landeslehrer. 260.000 Landes- und Gemeindebedienstete werden durch ihre Gewerkschafter bei den Verhandlungen ebenfalls vertreten. Für sie gilt der Abschluss allerdings nur als Richtschnur, denn Länder und Gemeinden sind nicht verpflichtet, den Bundesabschluss zu übernehmen.

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