Di, 17. Oktober 2017

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14.11.2013 15:59

Schumacher verzichtet auf Kurz-Comeback bei Lotus

Der deutsche Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hat ein Kurz-Comeback bei Lotus als Ersatz für Kimi Räikkönen abgelehnt. Der Rennstall wollte den 44-Jährigen für die verbleibenden zwei Saisonrennen in Texas und Brasilien gewinnen, weil Räikkönen wegen einer Rücken-Operation vorläufig pausieren muss. Statt dem Finnen wird nun sein Landsmann Heikki Kovalainen in den Lotus steigen.

Schumacher hatte Ende der Vorsaison seine Karriere in der Königsklasse endgültig beendet. "Fit genug wäre Michael noch, aber er ist in seinem neuen Leben angekommen", erklärte seine Managerin Sabine Kehm Schumachers Absage an Lotus.

Zur Saison 2010 war Schumacher nach drei Jahren Pause in die Formel 1 zurückgekehrt und bis Ende 2012 für Mercedes gefahren. Lotus hoffte nun offenbar, den siebenmaligen Champion erneut für eine Rückkehr aus der PS-Pension gewinnen zu können.

Auch Hülkenberg lehnte Lotus-Angebot ab
Auch bei Sauber-Pilot Nico Hülkenberg hatte der Rennstall angefragt. Der Schumacher-Landsmann lehnte aber nach kurzer Bedenkzeit ebenfalls ab, obwohl er für die kommende Saison als möglicher Nachfolger von Räikkönen gehandelt wird. Der Finne wechselt zu Ferrari.

Finne Kovalainen ersetzt Finnen Räikkönen
Statt des einen Finnen wird nun aber ein anderer Finne die letzten zwei Saisonrennen für das Lotus-Team bestreiten: Heikki Kovalainen. "Es ist eine fantastische Möglichkeit für mich. Wir haben dieses Jahr gesehen, dass Lotus aufs Podium fahren und auch gewinnen kann, ich werde hart kämpfen, um das Beste herauszuholen", sagte der 32-jährige Finne.

Lotus entschied sich damit auch gegen einen Einsatz seines etatmäßigen Ersatzfahrers Davide Valsecchi aus Italien. "Wir haben zwar volles Vertrauen in Davides Fähigkeiten, aber wir sind in einem harten Wettbewerb in der Konstrukteurs-WM", sagte Teamchef Eric Boullier. Kovalainens Erfahrung könne im Kampf um Platz zwei in der Teamwertung von enormem Wert sein.

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