Do, 19. Oktober 2017

Kickstarter-Projekt

06.11.2013 13:47

„Alarm Clock“ weckt mit unbequemen Wahrheiten

Über die Crowdfunding-Seite Kickstarter ist es dem US-Start-up "Fig" gelungen, genug Geld für die Herstellung eines Weckers zu sammeln, der morgens garantiert keine Freude aufkommen lässt. Die "Alarm Clock", so der schnörkellose Name des Geräts, reißt den Benutzer nämlich mit unbequemen Wahrheiten statt harmlosem Piepsen aus dem Reich der Träume.

"Alarm Clock rüstet Sie mit den Fakten aus, damit Sie unbelastet von Fantasie oder Wunschdenken in den Tag starten", verspricht das Unternehmen auf seiner Kickstarter-Seite. Und das ist nicht zu viel versprochen: Der auf einem Mini-PC des Typs Raspberry Pi basierende Wecker informiert den Benutzer gleich morgens beim Aufstehen über seinen aktuellen Kontostand, die Zahl seiner Freunde – und die Zeit, die ihm noch bis zu seinem Tod bleibt.

In Zukunft könnte der Wecker laut Hersteller beispielsweise auch mit Infos zur Abholzungsrate des Regenwalds wachrütteln. Technisch basiert das in einem Bambusgehäuse untergebrachte Gerät auf dem bereits erwähnten Mini-PC und einem Retro-Display aus acht mal 32 2-Bit-LEDs.

Alarm Clock wird per App eingestellt
Konfiguriert werden kann es über Apps für Smartphone, Tablet oder PC. In den Apps werden dann beispielsweise Daten zum Alter und der Lebensweise des Nutzers eingegeben, aus denen die voraussichtliche Lebenserwartung errechnet wird. Zudem wird darin eingestellt, mit welcher unbequemen Wahrheit man geweckt werden will – dem traurigen Kontostand, der schrumpfenden Freundesliste oder der kümmerlichen Restlebenszeit.

Das Finanzierungsziel von 7.000 US-Dollar auf Kickstarter hat der unkonventionelle Wecker bereits überschritten, die Kampagne läuft allerdings noch 20 Tage. Unterstützer, die zumindest 105 US-Dollar beitragen, sollen den Wecker im Jänner erhalten, heißt es auf der Website.

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