Mo, 18. Dezember 2017

Fernseh-Mediziner

30.11.2013 09:00

Diese Promis wurden als TV-Ärzte zu Stars

Arztserien sind so etwas wie die Fixsterne im unendlichen TV-Universum: Es hat sie immer gegeben, es wird sie immer geben und meistens sind sie auch – unabhängig davon, wie spannend die Handlung tatsächlich ist – ziemlich erfolgreich. So verwundert es nicht, dass viele Stars ihren Durchbruch als Hauptabend-Doktoren schafften. Wer sich aller als TV-Arzt in die Herzen der Zuschauer spielte, lesen Sie hier.

Als attraktiver Kinderarzt Dr. Doug Ross, der reihenweise Frauenherzen brach, löste George Clooney in den 1990er-Jahren bei den weiblichen Zusehern von "Emergency Room" regelrechte Anfälle von Schnappatmung aus. "Dr. Ross" wurde derart populär, dass Hollywoods Produzentenriege auf ihn aufmerksam wurde. Nach Clooneys Ausstieg bei "ER" folgte 1996 an der Seite von Quentin Tarantino in Robert Rodriguez' "From Dusk Till Dawn" schließlich den Durchbruch auf der Kinoleinwand.

Patrick Dempsey war zwar in den 1990ern in einigen Spielfilmen zu sehen, doch bis er 2005 als Dr. Derek Shepard in "Grey's Anatomy" zu "McDreamy" wurde, hatte man noch nicht viel von ihm gehört. Als Neurochirurg, der sich gleich zu Beginn der ersten Folge in die Titelheldin Meredith Grey verliebt, aber dann doch fünf Staffeln braucht, um mit ihr zusammenzukommen, ist sein TV-Image zwar ein anderes als das eines "Dr. Ross", es macht ihn aber nicht weniger beliebt.

Von "McSexy" zum Marineoffizier
Das Image des Womanizers in "Grey's Anatomy" hatte schon eher Eric Dane inne, der als Konkurrenz zu Dr. Sheperd als Dr. Mark Sloan alias "McSexy" auftrat. Auch Dane war davor schon im Filmbusiness erfolgreich, er spielte etwa in der Serie "Charmed – Zauberhafte Hexen" und dem Blockbuster "X-Men: Der letzte Widerstand" mit. Seit er sein Engagement als TV-Arzt beendet hat, ist es um Dane wieder ruhiger geworden. Derzeit steht er für die TV-Serie "The Last Ship" als Marineoffizier vor der Kamera, die ab 2014 in den USA über die Bildschirme flimmern wird.

Auch Kate Walsh begann als Dr. Addison Montgomery in "Grey's Anatomy", bekam aber mit "Private Practice" bald ihre eigene Spin-off-Serie. Zuvor war Walsh unter anderem auf der Theaterbühne aktiv. Zuletzt war sie in der Romanverfilmung "Vielleicht lieber morgen" sowie in "Scary Movie 5" auf der Kinoleinwand zu sehen.

Durchbruch als Serien-Sidekick
Wer übrigens glaubt, Hugh Laurie war der Einzige, der dank "Dr. House" einem breiteren Publikum bekannt wurde, der irrt. Als Dr. Remy Hadley alias "Dreizehn" brillierte Olivia Wilde an der Seite des dauergrantigen Diagnostikers. Während sich Laurie seit dem Ende von "Dr. House" hauptsächlich seiner Musikkarriere widmet, ist Wilde dick im Hollywood-Geschäft. Zuletzt war die 29-Jährige an der Seite von Chris Hemsworth und Daniel Brühl in "Rush" zu sehen.

Als J.D. aus "Scrubs – Die Anfänger" gelang Zach Braff der internationale Durchbruch. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler ist er auch noch als Drehbuchautor und Produzent aktiv. Derzeit dreht er die Tragikomödie "Wish I Was Here", für deren Finanzierung er Spenden über das Internet sammelte. Seine Serienliebe Dr. Elliot Reid wurde von Sarah Chalke dargestellt, die es vorzog, bei den TV-Serien zu bleiben. Nach dem Aus von "Scrubs" spielte sie in "How I Met Your Mother" und "Cougar Town" mit.

Arztserien: Kult seit den 1970ern
Apropos "How I Met Your Mother": Seit Barney Stinson wissen wir, was ein echter "Bro" ist. Doch Neil Patrick Harris schaffte seinen Durchbruch ebenfalls als TV-Doktor – wenn auch der etwas anderen Art. Als "Doogie Howser" therapierte er 97 Folgen lang als Wunderkind mit Medizin-Abschluss Patienten. Heute ist Neil Patrick Harris nicht nur als Serienstar populär, er spielte auch in Filmen wie "Sweeney Todd", "Harold & Kumar" und "Starship Troopers" mit.

Blicken wir noch etwas weiter in die Vergangenheit, dann entdecken wir zwei weitere Charakterdarsteller, die sich als Ärzte, genauer gesagt als Militärchirurgen, in die Zuschauerherzen spielten. "M.A.S.H." wurde in den 1970ern zur Kultserie, in deren Mittelpunkt ein Feldlazarett inklusive der beiden Ärzte Captain Benjamin Franklin Pierce alias "Hawkeye" und Captain John Francis Xavier McIntyre alias "Trapper" steht. Alan Alda und Wayne Rogers wurden mit dank "M.A.S.H." zu Stars. Alda stand in zahlreichen Blockbustern wie "Mord im Weißen Haus" oder "Aviator" vor der Kamera. Rogers hingegen kehrte dem Filmgeschäft nach "M.A.S.H." weitgehend den Rücken. Er ist heute als Finanzberater tätig und gibt auf Fox News Investment-Tipps.

Mehr Bilder der ehemaligen TV-Ärzte gibt's in der Infobox!

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