Mo, 20. November 2017

In Horn implantiert

20.10.2013 09:00

Kenia: Ortungs-Chip soll Nashörner schützen

Im Kampf gegen Wilderer setzen Kenias Wildhüter jetzt auf Hightech. Die Tierschutzorganisation WWF hat ihnen nämlich 1.000 Mikrochips geschickt, die direkt in die Hörner von Nashörnern implantiert werden sollen. Ihr Zweck: Sie ermöglichen die Ortung der Nashörner – und zeigen im Zweifelsfall auch den Weg an, den die Hörner gewilderter Tiere nehmen.

Man hofft, auf diese Weise besser zurückverfolgen zu können, wo Nashorn-Hörner, die auf dem Schwarzmarkt landen, herkommen und so auch zu den Hintermännern der Wilderer vorzudringen. Zudem liefern die Ortungs-Chips den Wildhütern Informationen darüber, in welchen Gebieten Tiere besonders gefährdet sind.

Geht es nach dem WWF, sollen die Ortungs-Chips nur ein erster Schritt sein, um den Schutz der Nashörner mithilfe moderner Technologien zu verbessern. Im Gespräch mit der IT-Website "The Verge" kündigt ein WWF-Mitarbeiter an: "Wir wollen auch Drohnen und andere Technologien einsetzen, um dabei zu helfen, Wilderei-Aktivitäten zu überwachen."

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