Di, 24. Oktober 2017

"Kubas" Schicksal

18.10.2013 10:06

Rumänische Straßenhunde benötigen dringend Hilfe

Das Gesetz zur Tötung von Straßenhunden in Rumänien ist ein Schock für Tierfreunde auf der ganzen Welt. Während Aktivisten nun versuchen, politisch abgesegnete Morde an Streunern zu verhindern, kämpfen Tausende herrenlose Vierbeiner auf Rumäniens Straßen ums Überleben. "Kuba" war einer von ihnen - bis Sandra Neumann die Hündin fand und nach Österreich holte.

Mischling Kuba wurde in einem Land geboren, das Hunde anzündet, vergiftet, ertränkt, verstümmelt und lebendig begräbt. So wurde der kleine Vierbeiner etwa angeschossen und musste mitansehen, wie seine Mama und Geschwister getötet wurden. Mit letzter Kraft schleppte sich Kuba damals unter ein Auto und lag dort, bis eine Mitarbeiterin der Tierschutzorganisation "Apam" sie fand und zu einem Tierarzt brachte. Entgegen aller Erwartungen konnte das verletzte Beinchen gerettet werden.

Helferin verliebte sich in Kuba
Cristina Zuba, die in der Nähe der rumänischen Stadt Arad ein Tierasyl betreibt, nahm die kleine Kuba bei sich auf. Und eines Tages kam Tierfreundin Sandra Neumann ins Tierheim, die dort Futter- und Sachspenden vorbeibringen wollte. "Ich habe mich sofort in Kuba verliebt und sie adoptiert", erinnert sie auch. Doch schon auf der Heimfahrt offenbarte sich noch einmal, wie schlimm die Lage für Hunde und Katzen in Rumänien tatsächlich ist.

Welpen im Müllsack "entsorgt"
Sandra Neumann: "Ich hielt das Auto an und kam mit drei kleinen Welpen im Arm wieder zurück. Sie waren in einem Müllsack aus dem fahrenden Auto geworfen worden und lagen hilflos, hungrig und halb verdurstet am Straßenrand." Sie brachte die Kleinen zurück ins Tierheim "Apam". "Ich habe geweint vor lauter Ärger und Fassungslosigkeit", erinnert sich die Tierfreundin zurück. Kuba dagegen hat das große Los gezogen: Heute führt sie in Österreich ein glückliches Leben ohne Hunger und Bedrohung durch Menschen.

Dringend Futterspenden benötigt
"Ihr Anblick erinnert mich täglich daran, die Vierbeiner in Rumänien nicht zu vergessen", so Sandra Neumann. Deswegen fährt sie auch alle zwei bis drei Woche mit dem Auto voller Futter- und Sachspenden sowie Medikamenten zurück ins Tierheim "Apam". "Wir freuen uns über jede einzelne Futterdose und brauchen wirklich dringend Unterstützung", appelliert Neumann an die tierlieben "Krone"-Leser.

So können Sie helfen
Sie möchten helfen? Auf Amazon können Sie für den Verein Futter und andere Dinge aus der Wunschliste bestellen. Klicken Sie dazu hier. Weitere Informationen rund um den Verein und Möglichkeiten zur Hilfe finden Sie auf www.apam.ro/index.php.

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