So, 22. Oktober 2017

Chaos vorbei?

14.10.2013 22:42

Krainer neue Team-Stronach-Chefin in Kärnten

Zur Bereinigung des Konflikts im Team Stronach in Kärnten hat das Bundesdirektorium in Salzburg am Montag einstimmig Andrea Krainer als neue Landesparteiobfrau gewählt. Die Juristin aus Villach ist nicht im Kärntner Landtag vertreten. Sowohl Landesrat Gerhard Köfer als auch der bisherige Landesparteiobmann Siegfried Schalli haben dieser Entscheidung laut eigener Aussage zugestimmt.

"Im Rahmen der heutigen Sitzung des Parteidirektoriums wurde Andrea Krainer als neue interimistische Landesparteiobfrau in Kärnten eingesetzt", teilte das Team Stronach am Montagabend mit. Krainer werde bis zu einer Mitgliederversammlung die Geschäfte der Kärntner Landesgruppe führen. Ihr zur Seite steht Alois Dolinar, der die Partei bereits im Kärntner Landtag vertreten hat und ab sofort als stellvertretender Landesparteiobmann agiert.

Köfer und Schalli: "Konflikt beendet"
Für Köfer und Schalli ist der Konflikt rund um die zukünftige Ausrichtung des Kärntner Stronach Teams "damit beendet", es sei ein "guter Kompromiss und gangbarer Weg" gefunden worden, teilten beide unisono mit. Gemeinsam werde man sich in den kommenden Monaten "in größter Geschlossenheit um die strukturellen Probleme im Land kümmern und eine zukunftsweisende Politik für die Kärntnerinnen und Kärntner gestalten".

Bundesparteipräsidium gewählt
In der Sitzung am Montag ist auch ein sechsköpfiges Bundesparteipräsidium gewählt worden. Dem Gremium gehören neben der stellvertretenden Bundesparteichefin Kathrin Nachbaur (Bild, 3. von links) auch der Nationalratsabgeordnete Georg Vetter, die steirische Landesparteiobfrau Waltraud Dietrich, die niederösterreichische Landesparteiobfrau Renate Heiser-Fischer sowie Köfer und der Salzburger Landesrat Hans Mayr (links) an.

"Mit der Installierung einer Bundesdirektion und dem sechsköpfigen Präsidium ist die Partei schon breiter aufgestellt", zog Mayr eine positive Bilanz. "Ich bin außerordentlich zufrieden mit dem Verlauf der Sitzung und dem Ergebnis", sagte er. Es sei keine Tendenz einer Abspaltung zu erkennen gewesen, "die Kärntner sitzen wieder voll im Boot".

Das Bundespräsidium sei das geschäftsführende Organ der Partei, darin würden Themen besprochen, die im politischen Tagesgeschäft anfallen. Die genauen Funktionsbeschreibungen für das Präsidium und das Bundesdirektorium "fehlen noch", erklärte Mayr.

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