Di, 12. Dezember 2017

900.000 Euro Schaden

08.10.2013 17:00

Feuerwehrmann legte 13 Brände im Salzkammergut

Ein 22-jähriger Feuerwehrmann ist als mutmaßlicher Serienbrandstifter im Salzkammergut ausgeforscht worden. Der Oberösterreicher soll für insgesamt 13 Brandlegungen, darunter in einem Baumarkt in Bad Aussee, verantwortlich sein. Der entstandene Schaden wird mit rund 900.000 Euro beziffert.

In der Nacht zum 15. August ging in Bad Aussee in der Steiermark ein Baumarkt in Flammen auf. Ermittler des LKA fanden rasch heraus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war und dass es möglicherweise Zusammenhänge zu weiteren Bränden im Salzkammergut geben könnte.

In den Morgenstunden des vergangenen Sonntags konnte dann ein verdächtiger Mann in Bad Ischl auf frischer Tat ertappt werden. Im Kurpark stellten Polizisten den Betrunkenen, der gerade mithilfe von Papier und eines Feuerzeuges den Musikpavillon anzünden wollte. Er wurde festgenommen.

22-Jähriger zeigte sich geständig
Beim Verhör legte der 22-Jährige - er ist Mitglied einer Ortsfeuerwehr - dann ein umfassendes Geständnis ab. Er gab zu, im Rausch den Großbrand von Bad Aussee gelegt zu haben - und nicht nur den. Mittlerweile gestand er 13 Straftaten. Zum ersten Mal hatte er am 26. April in Bad Ischl gezündelt.

Es begann mit einem Mistkübel, dann folgten Bauhütten, ein Heustadl und ein Einfamilienhaus. Der Gesamtschaden beträgt mindestens 900.000 Euro. Warum der Oberösterreicher das tat, sagt er nicht, er sei aber immer alkoholisiert gewesen. Er befindet sich nun in Haft.

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