Fr, 24. November 2017

„War genervt“

03.10.2013 15:21

NÖ: 31-jähriger Vater prügelt Baby halb tot

Wieder ein entsetzlicher Fall von Kindesmisshandlung. Weil er durch die Schreie genervt war, soll ein junger Vater aus dem niederösterreichischen Bezirk Tulln aus Wut sein erst wenige Tage altes Baby halb totgeschlagen haben. Ärzte kämpfen nun im Wiener AKH um das Leben des Mädchens, das eine Hirnblutung und einen Schädelbruch erlitten hat.

Die Fälle Cain und Luca sind vielen noch in schlimmer Erinnerung (siehe Infobox). Nun schockt schon wieder eine Kindesmisshandlung. Aufgedeckt wurde der jüngste Fall durch Ärzte im Krankenhaus Tulln. Dort war das mittlerweile drei Wochen alte Mädchen mit schwersten Kopfverletzungen eingeliefert worden.

Schreie des Säuglings "nervten"
In den Einvernahmen durch Ermittler des niederösterreichischen Landeskriminalamtes bestätigte sich der schlimme Verdacht. Der 31-jährige Arbeitslose gab an, dass er überfordert war und ihn die Schreie des erst zwei Wochen alten Säuglings "nervten". Er habe deshalb aus Wut und Zorn in der Zeit vom 21. bis 25. September mehrfach mit der flachen Hand zugeschlagen. Immer und immer wieder.

Nach dem Geständnis wurde der Verdächtige in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Die Kindesmutter soll übrigens nichts von dem Martyrium ihrer kleinen Tochter in der gemeinsamen Wohnung mitbekommen haben. Das Mädchen wurde ins Wiener AKH überstellt, wo es um sein Leben kämpft.

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