Do, 14. Dezember 2017

iOS-Vergleich

03.10.2013 09:30

Obama argumentiert mit Apple gegen Republikaner

US-Präsident Barack Obama hat technische Pannen beim Start der neuen Krankenversicherung mit einem ungewöhnlichen Vergleich relativiert. "Bedenken Sie, dass Apple vor ein paar Wochen ein neues Betriebssystem herausgebracht hat. Und binnen weniger Tage haben sie einen Fehler gefunden und ihn behoben", sagte er vor laufenden Fernsehkameras.

"Ich erinnere mich nicht daran, dass irgendjemand vorgeschlagen hat, den Verkauf von iPhones und iPads einzustellen. Oder dass jemand damit gedroht hat, das Unternehmen zu schließen", so der mächtigste Mann der Welt.

Worauf Obama anspielte, war ein Fehler, bei dem Fremde die Eingabe des Sicherheitscodes im Mobil-Betriebssystem iOS 7 umgehen konnten. Sie bekamen damit Zugriff auf bestimmte persönliche Daten, was Apple schnell abstellte. Beim Start der neuen US-Krankenversicherung "Obamacare" am Dienstag wiederum waren wichtige Websites dem Ansturm der Bürger nicht gewachsen und es kam zu Ausfällen.

Das war Wasser auf die Mühlen der Gegner von Obamas Gesundheitsreform. Der Präsident konterte: "Wir hängen uns nicht an Fehlern auf. Wir gehen an die Arbeit, wir stoßen Sachen an, bringen Dinge nach vorne und sorgen dafür, dass es läuft", sagte Obama an die Adresse der Republikaner gerichtet.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden