Di, 21. November 2017

Becker-Memoiren

02.10.2013 09:40

Barbara Becker: „Habe nur gute Erinnerungen“

Mit seinem Enthüllungsbuch "Das Leben ist ein Spiel" hat Boris Becker einigen Staub aufgewirbelt. Nach bösen Anschuldigungen unter anderem gegen seine Ex-Freundin Alessandra Pocher flogen auf Twitter zwischen "Sandys" Noch-Ehemann Oliver Pocher und dem Ex-Tennisstar die Fetzen. Auch Beckers Ex-Frau Barbara kriegt in seinen Memoiren ihr Fett weg. Doch sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen – und meldet sich jetzt mit versöhnlichem Ton zu Wort.

"Meine Erinnerung an die Vergangenheit sieht anders aus", erklärt sie im Interview mit dem Magazin "Bunte" zu den Anschuldigungen Beckers. Der hatte nicht nur in den ersten Auszügen seines Buches über das Ehe-Aus gelästert, sondern kurz danach auch noch im Interview über seine Beziehung zu seiner Ex-Frau geätzt: "Jetzt gebe ich es öffentlich zu. Es war nicht alles Gold, was glänzte." Nach außen sei die Patchworkfamilie "immer nahezu perfekt inszeniert" gewesen, behauptet Becker. Gemeinsame Weihnachten mit der Ex-Frau habe es jedoch vor allem den Kindern zuliebe gegeben.

Die Meinung ihres Ex-Mannes könne sie nicht teilen, so Barbara Becker im Interview. "Ich habe nur gute Erinnerungen an unsere Ehe – nicht, weil ich jetzt plötzlich eine Heilige bin, sondern weil es nur Gutes zu erzählen gibt", betont sie. "Wir haben uns einmal sehr geliebt, wir haben zwei wunderbare Kinder, wir sind um die Welt gereist, er hat mir viele Türen geöffnet. Ich bin ihm wirklich dankbar für diese Vergangenheit."

Sie nehme zwar an, dass Becker sie mit seinen Enthüllungen zu provozieren versuche, so Barbara Becker weiter. "Aber ich lasse mich nicht dazu hinreißen, irgendwelche Geschehnisse zu kommentieren oder mich gar zu verteidigen", bleibt die 46-Jährige sachlich. Auch wenn sie nicht vorhabe, das Buch zu lesen, werde Boris Becker immer noch bei ihr willkommen sein. "Wir haben seit Jahren ein offenes Haus hier in Miami. Boris ist der Vater meiner Kinder und gern bei uns gesehen." Nur ein Versprechen müsse er ablegen: "Dass er nicht aus seinem Buch vorliest."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden