Mo, 11. Dezember 2017

Tourismus

26.09.2013 20:24

Sommer der Extreme mit neuem Gästerekord

Der Sommer 2013 war in zweierlei Hinsicht ein Sommer der Extreme. Erstens wurde am 8. August in Bad Deutsch Altenburg ein neuer österreichischer Hitzerekord aufgestellt. Und zweitens verbrachten so viele Menschen ihren Sommerurlaub in Österreich wie nie zuvor. Die Zahl der Gästeankünfte stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf insgesamt 14,32 Millionen, wie die Statistik Austria am Donnerstag bekannt gab. Vor allem ausländische Gäste trugen zu diesem Zuwachs bei.

Die Zahl der Übernachtungen im Zeitraum zwischen Mai und August stieg vor allem dank der verstärkten Nachfrage aus dem wichtigsten Herkunftsland Deutschland - mehr als die Hälfte der Besucher kam aus dem Nachbarland - um 1,5 Prozent auf 49,54 Millionen. Insgesamt kam es zu 34,57 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste. Inländische Gästenächtigungen blieben mit 14,97 Millionen im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum weitgehend unverändert (+0,1 Prozent). Niederländer, Schweizer, Liechtensteiner und Italiener hingegen blieben Österreich heuer weniger treu.

Kurzurlaube immer beliebter
Ein weiterer Trend setzte sich ebenfalls fort: Kürzere Aufenthalte und höherwertige Quartiere werden immer beliebter. So kletterte in den Vier- und Fünf-Sterne-Hotels die Zahl der Übernachtungen um 2,3 Prozent überdurchschnittlich. Die Ein- und Zwei-Stern-Betriebe hingegen erlitten Einbußen von 2,2 Prozent.

Stärkste Zuwächse in Vorarlberg, Wien und Salzburg
Im Bundesländervergleich gab es in Vorarlberg, Wien und Salzburg die stärksten Zuwächse, schwächer verlief der Sommer hingegen im Burgenland, in Oberösterreich und in Kärnten.

Seenregionen: Zahlen rückläufig
In den Seenregionen weisen die Nächtigungszahlen einen Rückgang auf, der bereits seit einigen Jahren existiert. In den zehn Jahren 2002 bis 2012 gingen die Übernachtungen jährlich um ein Prozent zurück, geht aus der Analyse der Statistik Austria hervor. Allein die Übernachtungen der deutschen Urlauber verringerten sich massiv von 3,2 auf 2,4 Millionen. In den übrigen Tourismusregionen erhöhte sich die Gesamtzahl der Nächtigungen hingegen um durchschnittlich ein Prozent jährlich.

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