Mi, 13. Dezember 2017

"Punkt gestohlen"

26.09.2013 14:54

"Elfer-Geschenk" für Real sorgt in Spanien für Wut

Ein allzu offensichtliches "Elfmeter-Geschenk" des Schiedsrichters, das Real Madrid zu einem 2:1-Sieg bei Aufsteiger FC Elche verhalf, sorgt im spanischen Fußball für großen Wirbel. "Uns wurde ein Punkt gestohlen", protestierte Elches Kapitän Edu Albacar nach der Partie am Mittwochabend.

Selbst die Madrider Presse sprach offen von einem Skandal: "Die Madrilenen holten drei Punkte, aber kein Real-Fan wird stolz darauf sein", meinte etwa das Sportblatt "As". "Ein unberechtigter Elfmeter nach Ablauf der Nachspielzeit bereitete dem Spiel ein skandalöses Ende." Der Schiedsrichter habe dem Fußball schweren Schaden zugefügt. Barca-Profi Gerard Pique witzelte auf Twitter: "Es tut gut, zu fortgeschrittener Stunde im Fernsehen eine Komödie zu sehen."

Pepe "erarbeitete" sich Elferpfiff spektakulär
Was war passiert? Reals aufgerückter Verteidiger Pepe hatte sich in der 95. Minute bei einem Eckball nach einem Gerangel mit einem Gegenspieler spektakulär zu Boden fallen lassen. Der Unparteiische Cesar Muniz Fernandez entschied auf Elfmeter.

Cristiano Ronaldo verwandelte den Strafstoß zum 2:1-Siegtreffer und verwehrte damit den Gastgebern den schon sicher geglaubten Punkt. Denn Elche hatte in der 91. Minute durch Richmond Boakye die Real-Führung durch Ronaldo (51.) ausgeglichen.

Eindruck von Topklub-freundlichen Schiris
Muniz Fernandez bestärkte den unter spanischen Fußballfans herrschenden Eindruck, dass die Schiedsrichter die großen Klubs Real Madrid und FC Barcelona bevorzugt behandeln und die kleinen benachteiligen.

Erst vor eineinhalb Wochen hatte der Referee sich vorhalten lassen müssen, maßgeblich zu Barcas 3:2-Sieg über den FC Sevilla beigetragen zu haben. Er hatte ein reguläres Tor der Andalusier nicht anerkannt und zugelassen, dass Alexis Sanchez nach Ablauf der Nachspielzeit den Siegestreffer für Barca erzielte.

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