Do, 14. Dezember 2017

Austro-Doku

25.09.2013 15:39

"Welcome to the Machine": Der Weg zum Musikstar

Wie funktioniert die Musikindustrie? Wie wird man als junge Band erfolgreich? Wie vermeidet man sinnlose Auftritte vor fünf Leuten? Diese Fragen stellte sich der österreichische Musikvideoregisseur, Visual Artist und langjährige Mitarbeiter des Musiksenders GoTV, Andreas Steinkogler, und machte sich mit seiner Kamera auf die Suche nach Antworten. "Welcome to the Machine" nennt sich seine Doku, die am Freitag ins Kino kommt.

Steinkogler sprach mit Musikern wie Peaches, Chilli Gonzales, Shout Out Louds, der Bloodhound Gang oder Lordi, er setzte sich mit Journalisten, Labelmanagern und Konzertveranstaltern auseinander. Und skizzierte in zwölf Kapiteln einen lakonisch gefärbten Weg durch das Business:

Für den Filmmacher war es ein Projekt, das sich über Jahre hinweg zog und so gut wie ohne Finanzierung zustande kam - in gewisser Weise dient der Film also nicht nur als Blaupause für den Aufstieg als Musiker, sondern auch als Beispiel für den beschwerlichen Weg, als junger Filmschaffender ohne die etablierten Strukturen Fuß zu fassen.

Was für Steinkogler schließlich Festivaleinsätze und ein Filmverleih leisten konnten, sind für junge Bands die Labels und Veranstalter, die einen professionellen Hintergrund bilden können. Das kommt sehr deutlich raus, wenn man sich die vielen Interviews und das überambitionierte Streben nach Ruhm der österreichischen Nachwuchsband The New Vitamin zu Gemüte führt.

Das sagt "Krone"- Kinoexpertin Christina Krisch zum Film:
Ein nicht ganz ernst gemeinter Leitfaden für Musiker, wie etwa Promotionstrategien zu reißfesten Lianen im Showbiz-Dschungel werden – oder auch nicht! Dass das Bandgewerbe und die Mechanismen der Musikindustrie so ihre Tücken haben, davon erzählen u.a. Bloodhound Gang, HIM, Fatboy Slim und Thomas Anders. Irgendwie fehlt die große Klappe eines Dieter Bohlen. Und der weiß ja wirklich, wie's geht.

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