So, 17. Dezember 2017

"Das möchte niemand"

25.09.2013 12:10

Lionel Messi wegen Auswechslung sauer

Lionel Messi hat am Dienstagabend beim 4:1-Sieg des spanischen Meisters FC Barcelona über Real Sociedad San Sebastian sauer auf seine Auswechslung reagiert. Der Argentinier ging zehn Minuten vor dem Abpfiff beim Verlassen des Spielfeldes mit grimmiger Miene an Trainer Gerardo Martino vorbei, ohne den Coach auch nur anzublicken.

"Niemand möchte gerne ausgewechselt werden", räumte der Torjäger am Mittwoch auf seiner Facebook-Seite ein. "Aber wir müssen dies akzeptieren, weil es dem Team nutzt." Messi bestritt jedoch energisch einen Bericht des Madrider Sportblatts "As", wonach er eine abfällige Geste in Richtung des Trainers gemacht haben soll. Dies sei eine Lüge, meinte er.

Martino wollte Messi "schonen"
Martino betonte: "Messi will immer bis zum Abpfiff durchspielen, aber es ist meine Pflicht, ihn zu schonen." Der gefeierte Held in der Partie am Dienstag im Camp-Nou-Stadion war jedenfalls der Brasilianer Neymar, der in der 4. Minute seinen ersten Punktspieltreffer für die Katalanen erzielt und den Treffer durch Messi (7.) zum 2:0 vorbereitet hatte. Die weiteren Barca-Tore erzielten Sergio Busquets (22.) und Marc Bartra (70.).

Die Katalanen verteidigten mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel die Tabellenführung, sind aber punktgleich mit Atletico Madrid, das gegen Osasuna 2:1 gewann. Diego Costa erzielte bei Austrias Champions-League-Gegner seine Treffer sechs und sieben in der laufenden Meisterschaft (18., 25.), womit er mit Messi gleichzog. Der neu verpflichtete französische Mittelfeldspieler Joshua Guilavogui stand erneut nicht im Atletico-Kader.

Rami aus Valencia-Kader geflogen
Dessen Landsmann Adil Rami ist beim FC Valencia für das Match am Mittwoch in Grenada aus dem Kader gestrichen worden, da er den serbischen Coach Miroslav Djukic und einige Mitspieler in einem Radiointerview kritisiert hatte. Der 27-Jährige hatte gesagt, dass er sich mit Djukic nicht verstehe und manche Kaderspieler Kriecher seien. Damit bringt der 26-fache Teamspieler seine Nationalteam-Berufung in Gefahr.

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