Mo, 20. November 2017

Alkohol und Drogen

23.09.2013 14:56

Nick Carter: „Hätte in Tragödie enden können“

Drogen, Alkohol und der schnelle Ruhm in jungen Jahren: Backstreet-Boys-Star Nick Carter hat das alles erlebt. Der 33-Jährige hat gerade seine Memoiren "Facing the Music and Living to Talk About It" fertig geschrieben darin schildert er jene Seiten des Boyband-Lebens, die sich hinter der Glitzerfassade abspielen und von den Fans oft nicht bemerkt werden. So sei er etwa wegen Alkohol- und Drogenproblemen oft nur knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt, berichtet Carter.

"Ich hätte in einer Tragödie enden können" schreibt Nick Carter über den Sumpf aus Alkohol und Drogen, in dem er jahrelang feststeckte. Besonders der Alkohol sei sein ständiger Begleiter gewesen. Er habe schon im Alter von zwei Jahren das erste Mal getrunken, erzählt Carter in seiner Autobiografie. "Meine Eltern lachten immer darüber. Ich habe auch gelacht, für eine Weile. Und dann habe ich nicht mehr gelacht."

In seinem Elternhaus sei immer Alkohol konsumiert worden, erinnert er sich weiter. "Meine Eltern, machten sich immer Sorgen um Geld, weshalb sie auch so viel Alkohol tranken. Ich bin schockiert, wenn ich Familienvideos sehe, in denen ich neun oder zehn war und so tue, als würde ich trinken. Offensichtlich imitiere ich da meine Eltern."

"Ich nahm Ecstasy, Kokain und trank dazu Wodka"
Mit dem schnellen Ruhm der Backstreet Boys kam schließlich auch der Absturz. "Ich habe schon in Teenagerzeiten viel getrunken", schreibt Carter, der gerade 15 Jahre alt war, als die Boygroup 1995 ihren Durchbruch hatte. "Dann bin ich mit 18 und 19 zu Drogen übergegangen, habe mit Marihuana angefangen und mit harten Drogen und verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln und anderen Substanzen weitergemacht. Zu den schlimmsten Zeiten nahm ich Ecstasy, Kokain und trank dazu jeden Abend eine Flasche Wodka." Bis heute habe er unter den Folgen zu leiden, so Carter: "Diese Mengen haben irreparable Schäden in meinem Gehirn angerichtet und sind dafür verantwortlich, dass ich heute noch mit Depressionen kämpfe."

Auch Exfreundin Paris Hilton kommt in Carters Abrechnung mit der Vergangenheit nicht gerade gut weg. Er habe sich die falschen Freunde angelacht, schreibt Carter. Besonders die Hotelerbin habe ihm nicht gutgetan: "Sie war das Schlimmste, was mir passieren konnte. Paris hat den 'Party-Implus' in mir erst so richtig geweckt."

Bandkollegen warnten Carter
Seine Bandkollegen hätten ihn zwar immer vor seinen Alkohol- und Drogeneskapaden gewarnt, gehört habe er auf sie allerdings nicht, schreibt Carter weiter. 2002 wurde er schließlich zum ersten Mal verhaftet, als er es im Rausch zu weit trieb. 2005 folgte eine Verhaftung wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, woraufhin ein Richter ihn zu Treffen mit den Anonymen Alkoholikern verdonnerte, was schließlich die Wende brachte.

"Ich bin jetzt nicht perfekt", weiß der Sänger. "Ich mache immer noch Fehler, wenn es um Alkohol geht. Aber ich bin am Leben und in den letzten Jahren sind tolle Dinge passiert. Ich hätte die nicht erlebt. Ich bin froh, dass ich sie erlebt habe." Mittlerweile ist Carter clean und mit der Fitnesstrainerin Lauren Kitt verlobt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden