Fr, 17. November 2017

Familie trauert

23.09.2013 08:56

Klagenfurt: Kätzchen von Unbekanntem erschossen

Eine Familie aus Klagenfurt kann es nicht fassen: Ein Tierhasser hat Freitagabend auf ihre junge Katze geschossen. Das Tier wurde durch das Projektil so schwer verletzt, dass es verblutete. Von dem Tierquäler fehlt noch jede Spur. Es wird befürchtet, dass es im Stadtteil Waidmannsdorf zu weiteren ähnlichen Attacken kommen könnte.

"Lina" war erst fünf Monate alt und hatte gerade eine schwere Lungenentzündung überstanden. Sie sei eigentlich nie weit vom Garten weggegangen, weiß die Familie. Am Freitag fanden die Söhne die schwer verletzte Katze im Garten.

Sofort alarmierten die besorgten Besitzer die Tierrettung. Aber als Retter Fuad Blagajcevic bei dem Haus in Waidmannsdorf ankam, war es für die kleine Katze zu spät. Sie war verblutet. Der Tierretter erkannte, dass es sich bei der Verletzung um eine Schusswunde handeln könnte.

Eine Röntgenuntersuchung in der Tierklinik Dr. Krebitz brachte dann die Gewissheit: Ein Unbekannter hatte – wohl mit einer Luftdruckwaffe – auf Lina geschossen. "Da wir nicht wissen, ob der Tierquäler nicht noch einmal auf Katzen feuern wird, bitten wir Besitzer in Waidmannsdorf, besonders auf ihre Katzen zu achten und sie vorerst nicht ins Freie zu lassen", so Tierärztin Marina Zuzzi-Krebitz.

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