Mi, 22. November 2017

Glawischnig empört

21.09.2013 16:09

ÖVP-Bauernbund hetzt gegen Umweltschützer

Der ÖVP-Bauernbund startet in der Endphase des Wahlkampfs eine aggressive Kampagne gegen die heimischen Tier- und Umweltschützer: Die Organisationen würden die Landwirtschaft in den Würgegriff nehmen, mit deren Diktat müsse Schluss sein. Grünen-Chefin Glawischnig: "Die ÖVP setzt auf Lügenpropaganda und lernt nichts dazu."

Damit macht sich der Bauernbund wohl nicht viele Freunde: "Es kann nicht sein, dass Umwelt- und Tierschutzorganisationen, deren Vertreter noch nie einen Stall von innen gesehen haben, laut schreiend Agrarpolitik machen", heißt es im kommenden "Thema der Woche" des Bauernbundes.

"Mit dem Diktat der Umweltorganisationen muss Schluss sein"
Und weiter: Die Organisationen würden nur auf ihren eigenen Profit schauen, die Geldflüsse seien undurchsichtig, und gemeinsam mit roten Gewerkschaften würden sie an einem Belastungspaket für die Bauern arbeiten. "Mit dem Diktat der Umweltorganisationen muss Schluss sein", fordert Bauernbund-Präsident Jakob Auer.

Glawischnig ortet "Angriff auf die Arbeit der Umweltkämpfer"
Grünen-Chefin Eva Glawischnig ist angesichts dieser "Attacke unter der Gürtellinie" empört. Die ÖVP habe aus dem Bienendesaster offenbar nichts gelernt und setze weiterhin auf Lügenpropaganda. "Das ist ein Angriff auf die wertvolle und unabhängige Arbeit der Umweltkämpfer", so Glawischnig, die einen Stopp der Kampagne und eine Entschuldigung bei den Öko-Organisationen fordert.

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