Fr, 15. Dezember 2017

Täter auf der Flucht

20.09.2013 14:27

Opfer nach Post-Überfall 12 Stunden eingesperrt

Nach einem Raubüberfall hat der Betreiber eines Postpartnershops in Kufstein in Tirol mehr als zwölf Stunden auf seine Rettung warten müssen. Wie die Polizei mitteilte, hatte zuvor ein maskierter Täter den 58-Jährigen mit einer Waffe bedroht, Geld an sich genommen und den Mann anschließend in einem Raum eingesperrt. Erst Freitag früh wurde das Opfer von einer Postangestellten aus seiner misslichen Lage befreit.

Am Donnerstag kurz nach 18 Uhr betrat ein bislang unbekannter, maskierter Mann den Postpartnershop in der Andreas-Hofer-Straße in Kufstein. Der mit einer Pistole bewaffnete Unbekannte drängte den 58-jährigen Betreiber des Geschäfts hinter den Tresen und ließ sich das Geld aus der Kassenlade geben.

Anschließend zwang der Täter den 58-Jährigen auch noch den Tresor zu öffnen und das darin verschlossene Geld auszuhändigen. Der Täter verstaute seine Beute in einem weißen Plastiksack. Danach sperrte der Maskierte sein Opfer in dem Tresorraum ein und ergriff die Flucht.

Gesicherte Spuren werden ausgewertet
Der Betreiber konnte erst am Freitagmorgen aus seiner misslichen Lage befreit werden und wurde in das BKH Kufstein eingeliefert. Der 58-jährige Mann wurde laut Polizei nicht verletzt, er erlitt aber einen schweren Schock. Er konnte vorerst nich nicht befragt werden. Eine Videoaufzeichnung der Tat ist nicht vorhanden. Zunächst müssten jetzt die gesicherten Spuren ausgewertet werden, so Ermittler Edmund Wiesbauer. Wie hoch die Beute war, wollte er nicht bekannt geben.

Täterbeschreibung
Eine Fahndung nach dem Täter wurde eingeleitet. Er ist in etwa 1,80 Meter groß und von korpulenter Statur. Er trug dunkle Kleidung und war mit einer Motorradhaube maskiert. Die Polizei bittet um Hinweise.

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