Mo, 20. November 2017

Smartphone-“Selfie“

18.09.2013 09:08

Marathon-Veranstalter warnen vor Selbstporträts

Der schnelle Griff zum Smartphone für ein Selbstporträt, genannt "Selfie" oder "Selfshot", birgt gewisse Risiken – insbesondere dann, wenn man auf einer stark belaufenen Straße plötzlich stehen bleibt, um sich selbst zu fotografieren. Das haben auch die Veranstalter des Hongkong-Marathons schmerzlich erfahren müssen und daher nun ein Anti-"Selfie"-Kampagne gestartet.

In sozialen Netzwerken, im Fernsehen und im Radio wollen sich die Veranstalter bis zum nächsten Lauf am 16. Februar dafür stark machen, dass Teilnehmer des Marathons während des Rennens keine Fotos von sich selbst schießen oder ihr Smartphone am besten gleich ganz zu Hause lassen.

"Es ist fast unmöglich, Teilnehmern die Mitnahme ihrer Mobiltelefone zu verbieten", räumte William Ko, Vorsitzender des Marathon-Organisationskomitees, ein. "Aber wir versuchen, ihnen die Botschaft zu vermitteln, auf sich selbst und andere Läufer aufzupassen und Rücksicht zu nehmen."

Für das Rennen selbst, das bereits seit 18 Jahren durch die asiatische Metropole führt, planen die Veranstalter, die Läufer mit speziellen Hinweistafeln im Start- und Zielbereich sowie unterwegs daran zu erinnern, keine Fotos von sich selbst zu machen.

"Massenkarambolage"
Die Organisatoren reagieren damit auf einen Vorfall während des letzten Hongkong-Marathons im vergangenen Februar, an dem rund 72.000 Läufer teilnahmen. Eine Teilnehmerin hatte damals im Startbereich zum Handy gegriffen, um sich selbst zu fotografieren. Das Gerät fiel jedoch aus der Hand. Als die Frau sich bückte, um es wieder aufzuheben, rannten mehrere Läufer in sie hinein und stürzten zum Teil schwer.

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