Mo, 11. Dezember 2017

Mehrere Verletzte

16.09.2013 14:42

30-Jähriger legte aus Liebeskummer Brände in Wien

Die mysteriöse Serie an Brandstiftungen und Sachbeschädigungen in Wien-Brigittenau ist geklärt! Mehrere Monate tappte die Polizei im Dunkeln, am Sonntag klickten für den Feuerteufel letztlich doch die Handschellen. Der Wiener (30) hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Sein Motiv: Liebeskummer.

In dem Wohngrätzel südlich der Stromstraße im 20. Bezirk ging schon die Angst um. Gleich zu fünf Kellerbränden musste die Feuerwehr zwischen Juli und September ausrücken. Und bald war klar: Hier ist ein Feuerteufel am Werk. Nach umfangreichen Ermittlungen, in die auch die Bevölkerung eingebunden wurde, konnte am Sonntag ein 30-jähriger Angestellter ausgeforscht und verhaftet werden - und er legte rasch ein umfassendes Geständnis ab.

Mit einem Sturmfeuerzeug soll der Mann reihenweise Kellerabteile angezündet haben. Bei einem Fall wurden - wie berichtete - Ende August durch die Rauchentwicklung beim Brand in einem Kellerabteil gleich mehrere Menschen verletzt. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen, berichtete Polizeisprecherin Barbara Riehs am Montag.

Auch zu Sachbeschädigung in vier Fällen - der Mann hatte unter anderem Gänge in einem Wohnhaus mit Senf und Ketchup beschmiert - zeigte er sich geständig. Der Schaden beträgt 100.000 Euro. Das Motiv: aufgestaute Wut, weil ihm seine Angebetete verschmähte. Und er fand den Beruf des Feuerwehrmanns schon immer sehr interessant, wie er im Verhör gegenüber der Polizei aussagte. Über den Mann wurde nach seiner Vernehmung Untersuchungshaft verhängt.

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