So, 27. Mai 2018

Teamstürmer warnt

16.09.2013 20:14

Janko: "Die Austria muss sehr guten Tag erwischen"

Mit dem FC Porto hat die Austria am Mittwoch beim Champions-League-Debüt ein europäisches Schwergewicht in Wien zu Gast. Davon weiß auch Österreichs Teamstürmer Marc Janko zu berichten, der von Jänner bis August 2012 beim portugiesischen Serienmeister und vierfachen Europacup-Sieger unter Vertrag stand. "Ich glaube, dass die Austria schon einen sehr guten Tag erwischen muss, um den FC Porto ärgern zu können", so Janko.

Der 30-Jährige gibt dem ÖFB-Champion aber im Auftaktmatch der Gruppe G, in die auch Atletico Madrid und Zenit St. Petersburg gelost wurden, durchaus Außenseiterchancen. "Von der Papierform her ist die Austria absoluter Underdog, aber das bedeutet im Fußball bekanntlich wenig. Im Fußball ist alles möglich, das macht ihn ja so spannend."

"FC Porto ist ein Phänomen"
Der FC Porto ist auch für Janko "ein Phänomen". "Sie haben es über all die Jahre wie kein anderer Verein in Europa geschafft, die Spieler-Fluktuation hoch zu halten und gleichzeitig satte Transfereinnahmen zu generieren", erzählte Janko angesichts hochlukrativer Porto-Transfers mit Kickern wie Hulk, Radamel Falcao, James Rodriguez, Pepe oder Deco.

"Porto versteht es wie kein zweiter Verein, junge Spieler zu holen, sie auszubilden und um teures Geld wieder zu verkaufen", berichtete Janko über das besondere Geschick des seit Beginn der 1980er-Jahre von Jorge Nuno Pinto da Costa geleiteten Vereins. Der Klubpräsident ist laut Janko "zweifelsohne eine lebende Legende in Porto".

"Klubpräsident ist unglaublich wichtiger Mann in Porto"
"Alle Porto-Fans verehren ihn zutiefst. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass die Fans ihm mehr zujubelten als so manchem Star der Mannschaft", erinnerte sich Janko. "Er ist ein unglaublich einflussreicher und wichtiger Mann in Porto. Sogar wenn die Spieler in die Stadt Kaffee trinken gehen, weiß er sofort, wo sie waren und mit wie viel Zucker sie ihren Kaffee getrunken haben."+

Wie immer hat Porto auch im vergangenen Sommer etwa mit Rodriguez, Joao Moutinho oder Rolando zahlreiche Leistungsträger abgegeben. Dies sei jedoch laut Janko kein Grund, zu glauben, dass das Team schwächer geworden sein könnte. "Ich gehe davon aus, dass die Neuen über eine ebenso hohe Qualität verfügen."

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