Di, 12. Dezember 2017

Männer verhaftet

16.09.2013 08:57

Londoner Polizei vereitelt Cyber-Bankraub

Die britische Polizei hat einen millionenschweren Cyber-Bankraub bei der spanischen Bank Santander verhindert. Bereits Anfang vergangener Woche wurden zwölf Männer festgenommen. Sie sollen versucht haben, in das Computersystem einer Londoner Filiale einzugreifen. Gegen vier der Männer wurde Anklage erhoben, wie die Polizei am Wochenende mitteilte.

Den Angaben zufolge sollen die Männer einen falschen Wartungstechniker in die Bank eingeschleust haben, um einen sogenannten Keyboard-Video-Mouse-Switch (kleines Bild) an das Computersystem der Filiale anzuschließen. Dieser sollte es ihnen ermöglichen, Daten der Bank einzusehen und zu manipulieren.

Die Ermittler vermuten, dass die Männer kurz davor standen, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Das konnte jedoch dank der engen Zusammenarbeit mit der Bank vereitelt werden: "Zu keiner Zeit war Geld in Gefahr", betonte Santander.

Die vier Angeklagten Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren stammen aus London und müssen sich nun Ende September vor Gericht behaupten. Die anderen acht Personen wurden unter Meldeauflagen wieder freigelassen.

Internetkriminalität ist für Firmen und Finanzinstitute zu einer der größten Bedrohungen geworden. Nach Schätzungen der britischen Regierung sind dem Land durch Internetkriminalität Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe entstanden.

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