Do, 14. Dezember 2017

85 Fetisch-Vorlieben

13.09.2013 10:51

Deutscher Politiker sucht im Web nach Sexsklavin

Hans Müller (55) steht auf Sado-Maso - Auspeitschen und Halsband bei der Partnerin inklusive. Das ist natürlich Privatsache, doch dass er auf der Suche nach willigen Damen und Pärchen ein Profil auf einer einschlägigen Website eingestellt hat, könnte ihm nun Probleme machen: Müller ist schließlich Politiker im Bayerischen Landtag.

Lässig hält sich der FDP-Politiker auf seinem Profilbild auf der "Sklavenzentrale"-Website an der Kette eines SM-Spielzeugs fest, bezeichnet sich dort als "Master HM", wie die "Bild"-Zeitung online berichtet.

Dominant und sadistisch sei er, erklärt Müller in seinem Profil. Darunter werden unter "Erfahrung mit" diverse Sexpraktiken aufgezählt, die wohl so manchem Wähler die Schamesröte ins Gesicht treiben könnten. Ganze 85 Fetisch-Neigungen breitet der Politiker außerdem im Web aus - von Auspeitschen über Gruppensex und dem Halsband bei der Partnerin bis zu ungewöhnlichen Praktiken.

Ehefrau als "Eigentum"
Seine Frau ist übrigens ebenfalls registriert - als "Lady Servasandy". Auch sie arbeitet bei der FDP, als Schatzmeisterin. Privat aber ist sie Müllers "Eigentum", wie er schreibt. Partnertausch sei möglich, weibliche Sklaven, aber auch Hetero- und Bi-Paare würden gesucht - möglich seien "Gedankenaustausch, realer SM, Partybesuche und Ausbildung".

"Für mich war das eine interne Community"
Dass die Öffentlichkeit von seinen Vorlieben erfahren könnte, wenn er ein für jeden einsehbares Profil - samt Foto - auf einer öffentlichen Website anlegt, scheint Müller kalt erwischt zu haben. "Das war nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Für mich war das immer eine interne Community, auf die nur Gleichgesinnte gehen", zeigte sich Müller gegenüber Bild.de erstaunt. "Ich werde mein Profil löschen." Das hat er inzwischen auch getan - sämtliche Infos und das Foto sind von der Seite verschwunden.

Parteikollegen entspannt
Von seinen Parteikollegen hat der SM-freudige Politiker allerdings offenbar nichts zu befürchten. Der Vorsitzende seines Wahlkreises Kitzingen, Günter Valentin, sagte gegenüber Bild.de: "Für mich ist das privat. Was nützt denn ein eingeschlafenes Eheleben? Dass er die Seite öffentlich gemacht hat, war sicher nur ein Versehen." Ob die Wähler das genauso locker sehen, wird sich zeigen - denn Müller sitzt per Direktmandat im Bayerischen Landtag, und der wird am Sonntag gewählt.

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