Mi, 13. Dezember 2017

WM-Chance gewahrt

11.09.2013 16:27

Bescheidener Retter Alaba: "Wir haben einen Traum"

Wieder einmal ist er als Retter der Fußball-Nation in Erscheinung getreten. Fünf Treffer hat David Alaba in der laufenden WM-Qualifikation bereits für Österreich erzielt, sein Goldtor am Dienstagabend gegen Irland lässt nicht nur den 21-Jährigen von der WM 2014 in Brasilien träumen. Während die Fachwelt nach Superlativen sucht, übte sich der Star von Bayern München wieder einmal in Bescheidenheit. "Wir haben einen Traum und ein Ziel, an das wir glauben", betonte Alaba.

Das habe man im Wiener Prater erneut gesehen. "Wir sind eine gute Mannschaft, die gut Fußball spielen kann." Am Ende lag es aber wie so oft am Champions-League-Sieger persönlich, die so wichtigen Punkte sicherzustellen. Bereits beim 2:2 im März in Irland hatte Alaba in der Nachspielzeit den umjubelten Ausgleich erzielt.

Alaba: "Beim Tor war es Emotion pur"
"Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht", meinte Alaba. "Wir haben viele Chancen gehabt, aber der Ball wollte einfach nicht reingehen. Das müssen wir noch verbessern." Das Team habe - getragen von 48.500 begeisterten Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion - allerdings bis zur letzten Minute an den Sieg geglaubt. "Beim Tor war es Emotion pur, das kann man gar nicht beschreiben", erklärte Alaba. "Wir sind sehr erleichtert."

Mit seinem fünften Treffer im 28. Länderspiel eröffnete der Wiener der ÖFB-Auswahl im Kampf um den zweiten Gruppenplatz ein "Finale" am 11. Oktober in Solna gegen Schweden. "Wenn wir unsere Chancen reinhauen, dann haben wir auch dort eine Chance", versicherte Alaba. "Die Stimmung in der Mannschaft ist überragend." Das dürfte auch seiner Bescheidenheit zu verdanken sein.

Janko: "David ist eindeutig der Superstar"
Trotz seines aktuellen Erfolgslaufes stellt sich Alaba nicht über seine Kollegen. "Fußball ist ein Mannschaftssport, David sieht das genauso", betonte etwa Stürmer Marc Janko. "David ist eindeutig der Superstar, aber der Druck verteilt sich auf die ganze Mannschaft. Man darf das Kollektiv nicht vergessen", erinnerte Martin Harnik.

Im Kollektiv vermochte Alaba gegen Irland auch in der ungewohnten Rolle im zentralen offensiven Mittelfeld zu gefallen. Dort ersetzte der Allrounder, der bei den Bayern als Linksverteidiger und im ÖFB-Team sonst meist im defensiven Mittelfeld aufgeboten wird, den verletzten Zlatko Junuzovic. "Er hat viel Verantwortung in der Offensive übernommen und dann auch noch das Tor gemacht", lobte Teamchef Marcel Koller. "Er hat uns wieder erlöst", ergänzte Innenverteidiger Sebastian Prödl.

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