Mo, 11. Dezember 2017

"Ein guter Vater"

09.09.2013 12:00

Rodman: Kim hat eine kleine Tochter namens Ju-ae

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist laut Basketballexzentriker Dennis Rodman, der ihn letzte Woche zum zweiten Mal besuchte, versteckt vor der Öffentlichkeit Vater geworden. Das Mädchen heiße Ju-ae, so Rodman, und Kim sei ein "guter Vater".

Er habe Ju-ae auf dem Arm gehalten, plauderte Rodman am Sonntag gegenüber dem britischen "Guardian" aus. Kim und er hätten nämlich eine "entspannte Zeit am Meer" mit der Familie des Diktators verbracht. Auch mit Kims Frau Ri Sol Ju habe er sich unterhalten. Kim sei "ein guter Vater und er hat eine wunderschöne Familie".

Schon das zweite Kind für Kim?
Ob Kim über die Enthüllung seiner Vaterschaft erfreut ist, ist fraglich, hält er doch sein Privatleben unter Verschluss. Vor gut einem Jahr war bekannt geworden, dass der junge Diktator geheiratet hatte - dies dürfte laut südkoreanischen Meldungen allerdings schon 2010 geschehen sein. Im Dezember war Ri Sol Ju im Staatsfernsehen offenbar hochschwanger zu sehen, danach verschwand sie allerdings von der Bildfläche. Gerüchten zufolge könnte sie inzwischen bereits das zweite Kind des Paares zur Welt gebracht haben.

Rodman plant Freundschaftsspiel
Darüber wusste Rodman nichts zu berichten - dafür erzählte er von seinen weiteren Vorhaben mit Diktator Kim. Während des Kurzurlaubs habe man gemeinsam gegessen und getrunken und "Pläne für ein historisches Basketball-Freundschaftsspiel zwischen Nordkorea und den USA" geschmiedet, so der Ex-Sportler. Das solle dabei helfen, das Basketballteam der Nordkoreaner zu verbessern.

"Kim ist ein super Typ"
Über Kim, den er schon nach seinem ersten Besuch als "Freund fürs Leben" bezeichnete, ließ Rodman auch nach seinem zweiten Besuch nichts kommen: "Kim ist ein super Typ, er liebt Basketball und ist interessiert daran, Vertrauen aufzubauen und sich über Sport und kulturellen Austausch zu verstehen." Dass seine Besuche in den USA für Spott sorgen, sieht Rodman weiterhin locker: Früher oder später würden die Amerikaner erkennen, dass er nur versuche, dass sich alle miteinander verstehen, so der Ex-Basketballstar.

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