Mi, 13. Dezember 2017

"Men On A Mission"

06.09.2013 14:55

Linzer Sergeant Steel zelebrieren 80er-Jahre-Rock

Die klassischen 80er-Jahre-Hard-Rock-Bands sind vom Aussterben bedroht. Gegen den Untergang der einst erfolgreichen Musik ankämpfend, postieren sich die Linzer Sergeant Steel genau im Fahrwasser von Mötley Crüe, Whitesnake und Co., um den Geist der Szene aufrechtzuerhalten. Für das neue Album "Men On A Mission" reiste das Sextett gar ins ferne Nashville.

Bei Pseudonymen wie Jack Power, Phil Vanderkill, Ronny Roxx oder Chuck Boom ist klar, welcher Wind im Hause der Linzer Sergeant Steel weht - hier wird erdiger, bisweilen auch glamouröser 80er-Jahre-Hard-Rock zelebriert. Nach dem markanten Debütalbum "Lovers & Maniacs" aus dem Jahre 2010 haben die Oberösterreicher mit "Men On A Mission" soeben ihr zweites Studioalbum veröffentlicht und dabei weder Kosten noch Mühen gescheut.

Gemixt und gemastered wurde das Werk von Szenegröße Michael Wagener, der schon Alben von Queen oder Metallica veredelte, in der US-amerikanischen Musikhauptstadt Nashville. "Country-Stars sind dort nicht ohne Grund ansässig", erklärt Sänger Vanderkill im Interview, "in dieser Stadt fühlt man sich auf Anhieb wohl." Die Mischung aus erdigen Rock-Songs und sanften (Halb-)Balladen erinnern zuweilen an 80er-Jahre-Übersee-Rockgrößen wie Mötley Crüe, Ratt oder Winger.

Dass der Stil von Sergeant Steel nicht mehr zeitgemäß sein könnte, stört Vanderkill nicht. Vielmehr sieht er Unterstützung von außen. "Wir werden immer wieder persönlich von unterschiedlichen Seiten darauf angesprochen, wie sehr wir den Leuten mit unserem Ehrgeiz und Durchhaltevermögen Respekt abringen." Das soll die Band im besten Fall nicht nur noch einmal nach Nashville, sondern am besten um die ganze Welt bringen.

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